1,2 Mio. weniger Öl pro Tag – Preise Heizöl & Benzin im Aufwind

Rohölmärkte –


Autofahrer und Heizölkunden müssen sich auf steigende Kraftstoff- und Ölpreise einstellen. Die Opec-Länder sowie angeschlossene Verbündete einigten sich auf eine Reduzierung der Rohölproduktion. Allerdings blieb ein turbulenter Preisanstieg bisher aus.

Raffinerie

Erdöl-Länder suchen Rezept gegen fallende Ölpreise

Tägliche Ölproduktion soll um 1,2 Mio. Barrel gesenkt werden

Am Freitag einigten sich die Erdöl exportierenden Länder der Opec sowie einige Nicht-Mitglieder auf eine Absenkung der Ölfördermengen. Die in Wien zusammengefundenen Vertreter von 25 Ländern wollen künftig die täglichen Ölproduktionen um 1,2 Millionen Fass reduzieren. Anteilig senken die Opec-Länder ihre Fördermengen um 800.000 Fass und die verbündeten Förderländer um 400.000 Fass ab.

Zu den großen Vertretern des Übereinkommens zählen Saudi-Arabien und der Iran als Opec-Mitglieder und Russland als ein Verbündeter der Organisation. Der Iran ist jedoch aufgrund der derzeit über das Land verhängten Sanktionen von Förderreduzierungen nicht betroffen.

Als Grund für die Absenkung der Ölproduktion werden die abflauende globale Konjunktur und das daraus folgende Überangebot von Rohöl genannt. Ein Überfluss an Öl lässt die Preise entsprechend sinken.

Eine „explosive“ Preisentwicklung blieb seit der Entscheidung bisher jedoch aus. Freitagvormittag lagen die Preise für Brent (Nordsee-Öl) bei knapp 59,60 Dollar pro Fass (159 Liter) und für WTI (US-Öl) bei rund 51 US-Dollar. Bis Sonntag legten die Preise um 1 Dollar (WTI) bzw. um 1,90 Dollar (Brent) zu.

Steigende Ölnotierungen werden allerdings unmittelbar an Benzin, Diesel und Heizöl weitergereicht, während fallende Kurse beim Konsumenten eher zögerlich ankommen. Heizölkunden werden zum morgigen Wochenauftakt jedenfalls mit Zuschlägen rechnen müssen.

Heizölpreise


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