Mehr Treibhausgas-Ausstoß trotz teuren Ausbau Erneuerbare Energien

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Der Atomenergie-Ausstieg, der Einstieg in die erneuerbaren Energien und das Instrument Emissionshandel tragen ihre Blüten. Deutschlands Treibhausgas-Ausstoß ist angestiegen.

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Die Energiewende geht in Deutschland sehr seltsame Wege

Teure Energiewende etwas fehlgeleitet?

Deutschland fällt es immer schwerer, das eigene Bild der Vorreiterrolle im weltweiten Klimaschutz aufrecht zu erhalten. Die Energiewende stockt, der Verbrauch fossiler Brennstoffe steigt und somit auch die ausgeblasenen CO2-Anteile in die Atmosphäre. Der mahnende Zeigefinger an die anderen Industrie-Staaten und Schwellenländer müsste bereits eingezogen werden.

Im Jahr 2012 stiegen über Deutschland rund elf Millionen Tonnen CO2-Äquivalente in die höheren Sphären. Gegenüber dem Vorjahr ein Anstieg um 1,1 Prozent. Die Zahlen wurden gemeinsam vom Umweltbundesamt (UBA) und dem Bundesumweltministierum präsentiert. Die Erfassung für das Jahr 2013 steht noch aus, aber die Zahlen werden ähnlich aussehen. Demnach sei auch das vorgegebene Ziel einer verringerten Treibhausgas-Emission lt. Kyoto-Protokoll deutlich überschritten worden.

Ebenso wie das Projekt „Energiewende“ scheint auch das Instrument „Emissionshandel“ aus dem Ruder zu laufen. Der Ausstieg aus der Atomenergie richtete die Blicke auf den forcierten Ausbau der erneuerbaren Energien. Doch Hauptursache für den erhöhten Treibhausgas-Ausstoß waren die Verwendung von Stein- und Braunkohle sowie die Verbrennung von Mineralöl für die Stromerzeugung.

Ein weitere Kuriosum: Genau wie der Strompreis an den Börsen immer weiter nach unten fällt und die Verbraucher dadurch immer stärker zur Kasse gebeten werden, rutschen auch die Preise für die „Verschmutzungszertifikate“ in den Keller, es gibt zuviele davon.

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