Mega-Gasdeal Gazprom & CNBC: EU-Probleme sehen dagegen kleinlich aus

Mega Gas-Deal Russland – China-


Moskau und Peking schlossen einen gigantischen Erdgas-Vertrag ab. Die beiden Energieunternehmen Gazprom und CNBC einigten sich auf Erdgaslieferungen und den Ausbau der Infrastrukturen mit einem Volumen von 400 Milliarden US-Dollar.

Erdgas

Vertrag für Gaslieferungen in den nächsten 30 Jahren unter Dach und Fach

Gasvertrag mit China lässt EU-Probleme kleinlich aussehen

Der Deal ist perfekt. Russland und China haben am Mittwoch ein Abkommen für ein gigantisches Erdgas-Projekt unterschrieben. Die Verhandlungen zwischen Gazprom und CNPC liefen bereits seit Jahren und zeitlich „passend“ zu den Streitigkeiten zwischen Moskau und den EU-Ländern zu der von der Ukraine noch nicht bezahlten Rechnung in Höhe von rund 3,5 Milliarden Dollar steht nun ein 400-Milliarden-Dollar Vertrag mit Peking.

Russlands Präsident Wladimir Putin besuchte für politische Gespräche die chinesische Metropole Shanghai und wurde vom Gazprom-Chef Alexej Miller begleitet, der letztendlich zusammen mit CNPC-Chef Zhou Jiping den Milliarden-Deal unter Dach und Fach brachte. Künftig sollen pro Jahr 38 Milliarden Kubikmeter Erdgas gen China geleitet werden.

Der Vertrag ist für 30 Jahre ausgelegt und umfasst ein Volumen von 400 Milliarden Dollar. Lt. RIA Novosti konnte eine Einigung zum Gas-Deal erst in der Nacht zum Mittwoch erreicht werden. Es ging letztendlich um den Gaspreis. Gazprom-Chef Miller hüllt sich in Schweigen, aber ausgehend vom Vertragswert und der Liefermenge könnte ein Preis von rund 350 Dollar pro 1.000 Kubikmeter angenommen werden.

Bis zur ersten Gaslieferung können noch vier Jahre vergehen. Bestandteile des Vertrages zwischen Gazprom und CNPC sind u.a. der Ausbau der Infrastruktur, der Bau neuer Transportwege und auch die Finanzierung eines Heliumwerkes. Russland plant für die Umsetzung eine Investition in Höhe von 55 Milliarden Dollar und China trägt mit mindestens 20 Milliarden Dollar bei.

Putin sprach vom Entstehen der „größten Baustelle der Welt in den kommenden vier Jahren“. Mit dem Projekt werden „tausende moderne High-Tech-Arbeitsplätze“ geschaffen. Profitieren sollen auch Tschajanda und Kowykta mit ihren großen Vorkommen von Gaskondensat. Deren „sicher gewinnbaren Reserven von drei Billionen Kubikmetern“ würden die Lieferungen an den Binnen- sowie an den Auslandsmarkt für die nächsten 50 Jahre garantieren.

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