Klimaschutz: Rekordwerte Treibhausgase 2013 – Warnungen Schall & Rauch?

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Der aktuelle UN-Klimabericht weist neue Rekordwerte bei den schädlichen Treibhausgasen CO2, Stickoxiden und Methan auf. Die Weltorganisation für Meterologie alarmiert und ermahnt zu sofortigen Konsequenzen.

Energiewende

Alarmierende Werte bei Treibhausgasen – Klimaschutz existiert nur in der Theorie

Höchste jemals gemessene Treibhausgas-Konzentrationen

Alle bisherigen Treffen, Vereinbarungen und Absichtserklärungen zahlreicher Nationen haben offensichtlich außer Kosten nichts eingebracht. Die Konzentration klimaschädlicher Treibhausgabe in der Atmosphäre hat nach Angaben der UN im Jahr 2013 einen neuen Rekordwert erreicht. Den größten Anteil aller schädlichen Gase bildete lt. der Weltorganisation für Meteorologie (WMO) das Kohlendioxid (CO2), wie tagesschau.de (Dienstag) berichtete.

Demnach sei zwischen den Jahren 2012 und 2013 bei der CO2-Konzentration der bisher größte Zuwachs gemessen worden, mehr als in allen vergleichbaren Zeiträumen bis ins Jahr 1984 zurück. Der CO2-Gehalt in der Erdatmosphäre liege heute im Vergleich zum Ende des 18. Jahrhunderts um 42 Prozentpunkte höher.

Weitere Spitzenwerte seien auch beim Gehalt von Stickstoffoxid und Methan festgestellt worden.

„Wir wissen mit Gewissheit, dass sich das Klima wandelt und die meteorologischen Bedingungen wegen des menschlichen Verhaltens immer extremer werden“, so die Warnung des WMO-Generalsekretärs Michel Jarraud.

Klimaschutz und Zwang zum Wachstum schließen sich gegenseitig aus

Ein weiterer Spitzenwert, eine weitere Warnung und das wird auch im kommenden Jahr zu hören sein, nur mit leichten Abwandlungen in den Formulierungen. Die regelmäßigen Klima-Treffen der Nationen sind bis dato völlig überflüssig, verursachen den Steuerzahlern unnötige Kosten und der Verzicht auf die zahlreichen Anreisen der Teilnehmer per Flugzeug wäre für den Pro-Klimaschutz sogar ein echtes Signal.

Der Klimaschutz erforderte ein Zurückfahren der CO2-Ausstösse im großen Stil, entweder durch die Nachrüstung von Technologie oder schlicht die Reduzierung der Produktion. Das Wirtschaftssystem unterliegt dem Wachstumszwang, nicht vordergründig aufgrund der „Gier der Menschen“, wie es jüngst ein „Leitmedium“ darstellte, sondern aufgrund des Schuldendienstes der Nationen. Zinsen und Zinseszinsen treiben die Schulden in die Höhe, die Bruttoinlandsprodukte müssen zwangsläufig folgen.

Mit diesem Wissen im Gepäck reisen die Vertreter der Länder entsprechend motiviert zu den öffentlichkeitswirksamen Klimatreffen an. Das Programm zu den Klimadebatten und den erforderlichen „Konsequenzen“ wird gleich zusammen mit dem Abschlussprotokoll und den „Beschlüssen“ ausgehändigt. Anschließend geht es zur Tagesordnung über, schließlich stehen die Konjunkturbelebung und das Wachstum im Mittelpunkt.



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