USA planen Sabotage-Akt auf Nord Stream 2

Geopolitik –


Die USA planen offenbar einen Rundum-Schlag gegen die im Pipeline-Projekt Nord Stream 2 tätigen Unternehmen. Sabotage auf ganzer Linie mithilfe von Sanktionsmaßnahmen.

Erdgas

Erdgas aus Russland? Für die USA ein Gräuel, das es zu verhindern gilt

Nord Stream 2 gilt es unter allen Umständen zu verhindern

Wirtschaftliche Interessen kreieren geopolitische Spannungen. Dieser vor allem von den USA praktizierte kausale Zusammenhang könnte nun auch die Energieversorgung des Bundesgebietes treffen. Die Gas-Pipeline Nord Stream 2 ist Washington bereits in der Planungsphase ein Dorn im Auge gewesen und inmitten der Bauphase drohen die USA den ausführenden Unternehmen Sanktionen an.

Die USA prüften derzeit die Möglichkeiten, auf die ausführenden Spezial-Unternehmen wirtschaftlichen Druck auszuüben, wie Handelsblatt (Montag) unter Berufung auf deutsche und US-amerikanische Regierungskreisen berichtet. Wess Mitchell, Staatssekretär im US-Außenministerium und für Euro-Politik zuständig, erklärte demnach gegenüber Gesprächspartnern, dass die USA alle Möglichkeiten ausschöpfen wollten, um Nord Stream 2 zu verhindern. Sämtliche sich am Pipeline-Projekt beteiligenden Unternehmen setzten sich der Gefahr aus, ein Ziel von Sanktionsmaßnahmen zu werden.

Da es keinen „Plan B“ gebe, setze die USA alles daran, die Unternehmen für die Pipeline-Verlegung zu sabotieren. Einen adäquaten Ersatz werde es kaum geben.

Mit Nord Stream 2 soll künftig das Gas aus Russland auf direktem Weg ins Bundesgebiet geliefert werden.
Rund ein Viertel des gesamten deutschen Energiebedarfs wird von Erdgas gedeckt und rund ein Drittel des gesamten Öl- und Erdgasbedarfs wird von Russland geliefert.

USA wollen gerne exklusiver LNG-Gas Lieferant werden

Die USA sehen in Nord Stream 2 nicht nur eine engere wirtschaftliche und auch politische Zusammenarbeit zwischen der Bundesrepublik und Russland, die es bereits seit vielen Jahrzehnten zu verhindern gilt, sondern auch eine Konkurrenz zur eigenen Produktion von Flüssig-Gas (LNG). Die USA würden zu gerne der „exklusive Lieferant“ für dieses über den gesamten Atlantik verschiffte LNG-Gas werden. Die Bundesregierung durfte für den Einkauf von LNG-Gas bereits Interesse signalisieren.

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