Kanada und USA wollen neue Energiepolitik in Deutschland fördern

Russland-Konflikt-


Die Erdgas-Großlieferanten Kanada und USA hofieren um die Gunst der EU und Bundeskanzlerin Angela Merkel. Um die Loslösung von Russlands Gaslieferungen zu ermöglichen, bieten beide nordamerikanischen Staaten ihre Hilfen an.

Erdgas

USA und Kanada sind offenbar der Meinung, dass deren Erdgas besser für die EU sei

Angela Merkel zeigt sich den Vorschlägen gegenüber sehr zugeneigt

Das im vergangenen Jahr vereinbarte Freihandelsabkommen zwischen der EU und Kanada könnte bald die ersten Früchte tragen. Angesichts des Konflikts um die Ukraine und den offenkundigen Bestrebungen der EU, die Abhängigkeiten von Russland deutlich zu mindern, bot Kanada inzwischen die Lieferung von Erdgas an.

Offenbar steuert Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) auf eine enge Partnerschaft mit den nordamerikanischen Ländern Kanada und den USA zu. Die Kanzlerin betonte lt. Spiegel Online (Donnerstag) im Gespräch mit dem kanadischen Premierminister Stephen Harper, dass die gesamte Energiepolitik in Deutschland neu betrachtet werde. Kanada verfüge über riesige Energieressourcen. Der Verkauf finde jedoch ausschließlich auf dem Markt Nordamerikas statt.

Die USA boten ihre „Hilfe“ in Form von Gaslieferungen bereits an. Der hohe Druck auf das möglichst schnelle Durchpeitschen des Freihandelsabkommens (TTIP) mit den USA dürfte in der gewollten Abkoppelung vom Gas aus Russland sehr gute Gründe liegen haben.

Kanadas Premier argumentierte mit den „anbiedernden“ Worten, Russlands Präsident wolle kein Partner sondern ein Rivale sein. Dass Russland an den Tisch der G8 zurückkehre, sei nur schwer vorstellbar wenn in Moskau nicht ein „grundsätzlicher Kurswechsel“ stattfinde.

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