Erdgas-Streit zwischen Kiew und Moskau flammt im September neu auf

Ukraine Gasstreit-


Zum Streit zwischen der Ukraine und dem russischen Energieunternehmen Gazprom wurde noch keine Einigung gefunden. Im September soll es zu weiteren Treffen und Verhandlungen zwischen den Vertretern beider Länder sowie der EU-Kommission kommen.

Erdgas

Der nächste Winter kommt sicher und es steht noch eine Milliarden-Rechnung offen

Der Gasstreit zwischen Kiew und Moskau flammt erneut auf

Während sich die Privathaushalte mit Ölheizungen zum Auslauf der Sommerzeit verstärkt Gedanken über ihren Heizölstand im Tank Gedanken machen, erkennt auch die EU, dass es für die Klärung diverser Unstimmigkeiten mit dem größten Gaslieferanten langsam Zeit wird. Bevor der Winter hereingebrochen ist sollte die Gasversorgung aus Russland wenigstens kalkulierbar geworden sein.

Zwischen Russland und der Ukraine steht nach wie vor eine Gasrechnung offen. Im Juni beendete das russische Energieunternehmen Gazprom nach vielfachen „Mahnungen“ die Lieferungen an den säumigen Kunden Ukraine. Die Gasversorgung in die EU ist nicht betroffen, jedoch unter dem Vorbehalt, dass Kiew wie bereits in der Vergangenheit auch dieses Mal „klammheimlich“ Erdgas abzweigen könnte.

Nun stehen weitere Verhandlungen an. Dazu soll es voraussichtlich Mitte September in Wien zu einem Treffen zwischen den Vertretern Russlands, der Ukraine und der EU-Kommission kommen. Ende August kündigte EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso die Wiederaufnahme der trilateralen Gasverhandlungen an.

Voraussichtlich wird bei den Verhandlungsgesprächen auch der Preis im Mittelpunkt stehen. Die Gas-Vorratsspeicher der EU, insbesondere in Deutschland, sind gut gefüllt und könnten den Bedarf für mehrere Monate decken. Über einen solchen großzügigen Puffer dürfte die Ukraine nicht verfügen und hätte somit (eigentlich) größtes Interesse an eine gesicherte Gasversorgung.

Kiew fordert vom russischen Konzern Gazprom nach wie vor einen „gerechten Gaspreis“. Ein dehnbarer Begriff und offenbar von den einst gewährten Preisen beeinflusst, die einer Subvention Russlands gleich kamen. Mitte Juni bot Moskau einen rabattierten Preis von 385 Dollar pro 1.000 Kubikmeter Erdgas an. Kiew lehnte ab. Die von Gazprom gestellten Rechnungen mit einer Gesamtsumme in Höhe von knapp 4,46 Milliarden Dollar wurden nicht beglichen. Wenige Tage später stellte Gazprom wie angekündigt die
Lieferungen auf Vorkasse um.

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