Erdgas-Deal: Russland liefert an Ukraine und EU bezahlt

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Der Erdgas-Deal zwischen Brüssel, Kiew und Moskau scheint perfekt zu sein. Die Ukraine benötigt Erdgas, Russland liefert und die EU bezahlt. 500 Millionen US-Dollar könnten allerdings zu knapp werden.

Erdgas Pipeline

EU-Finanzspritze für Erdgas an die Ukraine könnte nur einen Bruchteil darstellen

Ukraine braucht über den Winter viel mehr Erdgas

Vor wenigen Tagen trafen sich Vertreter der EU und Russlands, um über die künftigen Gaslieferungen in die am Rande der Pleite stehenden Ukraine zu verhandeln. Kiew stimmte nun dem Deal zwischen Brüssel und Moskau („gnädig“) zu. Russlands Gazprom-Chef Alexej Miller sieht auf die Menschen in der Ukraine dennoch Probleme zukommen.

Die Gaslieferungen aus Moskau im Umfang von 500 Millionen US-Dollar betreffen bereits den Zeitraum ab Oktober. Der Winter ist lang und auch hin und wieder extrem kalt. Rund zwei Milliarden Kubikmeter Erdgas könnten knapp werden. „Wir können heute konstatieren, dass die Ukraine trotz allem 500 Millionen US-Dollar erhalten soll und ab Anfang Oktober russisches Gas entnehmen wird“, so der Gazprom-Chef zum TV-Sender „Rossija 24“, lt. Sputniknews. Wird der Winter extrem kalt, so müsse mit Problemen gerechnet werden.

Wenn die Zeit über den kommenden Herbst, bzw. Winter mit Gaslieferungen aus Russland „normal“ überbrückt werden soll, müsse die Ukraine weitere fünf bis sieben Milliarden Kubikmeter nachkaufen. Der jüngst ausgehandelte Liefervertrag gilt für Lieferzeitraum 01. Oktober 2015 bis März 2016.

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