Deutliche Gaspreisanhebungen bis März 2019

Gaskosten –


Aufgrund von deutlichen Gaspreisanhebungen zahlen die Privathaushalte derzeit den höchsten Preis seit rund drei Jahren. Dennoch lagen die Erdgaspreise vor rund zehn Jahren deutlich höher.

Erdgas

Erdgas trotz Preisanhebungen immer noch günstiger als vor 10 Jahren

Gestiegene Beschaffungskosten der Erdgasversorger

Um die Gaspreise war es im Vergleich zum Stromsektor in den vergangenen Jahren relativ still. Rund um den Gasmarkt fallen schließlich keine Diskussionen um EEG-Umlagen und Netzentgelte an. Das Stilllegen der Atom- und Kohlekraftwerke betrifft ebenfalls nicht den Gas- sondern den Strommarkt. Dennoch bekamen die Privathaushalte vor allem im vergangenen halben Jahr teils kräftige Gaspreisanhebungen zu spüren. Inzwischen kletterte der durchschnittlich Erdgaspreis für Privathaushalte auf den Höchststand der vergangenen drei Jahren, so die Berechnungen des Vergleichsportals Check24. Ein Beispielhaushalt mit drei bis vier Personen musste im März 2019 im Schnitt 1.263 Euro für 20.000 Kilowattstunden Erdgas bezahlen.

Die Gaspreisanhebungen lägen vor allem in den höheren Beschaffungspreisen der Gasversorger begründet. Gegenüber dem Vorjahr lagen demnach die Preise in 2018 durchschnittlich um 28 Prozent höher. Da die Gasunternehmen die Preisanpassungen nicht unmittelbar, sondern mit deutlicher Verzögerung weitergäben, seien die Auswirkungen erst jetzt zu spüren.

Der bisherige Zenit ist mit den angezogenen Gaspreisen allerdings noch nicht erreicht. So kostete das Erdgas für das Musterhaushalt mit 20.000 Kilowattstunden Verbrauch im Jahr 2009 durchschnittlich 1.597 Euro.



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