Abhängigkeit von Russlands Erdgas bringt Fracking ins Spiel

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Ein knappes Drittel der Erdgas-Importe nach Deutschland stammt aus Russland. Die EU fürchtet offenbar eine Zuspitzung der Krim-Krise und einen zugedrehten Gashahn. EU-Energiekommissar Oettinger schlug für Deutschland zum Thema Fracking ein Demonstrationsobjekt vor.

Erdgas

Das umstrittene Fracking Verfahren für die Gasförderung wird von der EU erneut hofiert

Fracking könnte Deutschlands Abhängigkeit langfristig verringern

Die „Ohnmacht der Europäischen Union“ in der Krise um die Krim wird vor allem von der Abhängigkeit vom Gas aus Russland verursacht. Drohende Worte, stichelnde Sanktionen, jedoch keine markanten Einschnitte in die wirtschaftlichen Beziehungen lautet derzeit das „Straf-Rezept“ gegen die Russische Föderation.

Wenn der Gashahn aus Russland zugedreht wird, sind die Reserven schnell in Angriff genommen. Rund 31 Prozent des nach Deutschland gelieferten Erdgases findet seinen Ursprung in Russland.

Für den EU-Energiekommissar Günther Oettinger ist diese wirtschaftliche und politische Zwickmühle Anlass, um erneut über das Fracking nachzudenken. Im Interview mit der Rheinischen Post (RP) (Montagsausgabe) erklärte Oettinger, dass Deutschland mit Fracking seine Importabhängigkeit auf Jahrzehnte reduzieren könne. Dazu müsse Deutschland ein „Demonstrationsprojekt“ an einem geeigneten Ort zulassen, „bei dem die neueste Generation der Fracking-Technologie zum Einsatz kommt“, so der EU-Energiekommissar.

Das Thema Fracking solle nicht vorschnell „unseren Vorurteilen“ zum Opfer fallen, so Oettinger zur RP. Die besten Geologen und Ingenieure könnten bei einer solchen Referenzanlage der Welt demonstrieren, wie die wertvolle Energiereserve unter „größtmöglichen Umwelt- und Trinkwasserschutz“ genutzt werden könne.

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