Eurostat zeigt gefallene Energiepreise im Bundesgebiet auf

Energiepreispolitik –


Überall steigende Strom- und Erdgaskosten. Mit den „gefühlt“ gestiegenen Preisen muss es sich jedoch um Sinnestäuschung und mit den höheren Rechnungsbeträgen pro Einheit um rein optischen Fehler handeln. Eurostat berechnete für das Bundesgebiet im Jahr 2019 gefallene Energiekosten.

Energiewende

Energiepreise sind im Bundesgebiet nicht gestiegen, sondern gefallen (?)

Erdgas- und Strompreise sind demnach im Bundesgebiet gefallen

Die Haushalte im Bundesgebiet können sich damit trösten, dass gestiegene Energiekosten ein EU-weites Phänomen ist. Die Energiepreise im Jahr 2019 lagen innerhalb der Europäischen Union um 1,3 Prozent für Strom und 1,7 Prozent für Gas höher als ein Jahr zuvor. Ginge es nach den Berechnungen der Eurostat-Statistiker, sind die deutschen Haushalte sogar „günstiger davongekommen“.

Lt. Eurostat lag der durchschnittliche Preis für 100 KWh im Jahr 2019 bei 21,6 Euro, wobei die Spannen innerhalb der einzelnen EU-Mitgliedsländer weit auseinander driften. So lag der durchschnittliche Energiepreis in Bulgarien bei 10 Euro pro 100 kWh und in Dänemark, Belgien und Bundesrepublik bei rund 30 Euro pro 100 kWh.

Die Steueranteile nahmen für Haushalte innerhalb der EU bei Strom 41 Prozent und bei Erdgas 31 Prozent des Gesamtpreises ein.

Im Jahr 2009 lag der EU-weite Durchschnittspreis für Strom bei 16,8 und für Erdgas 5,6 Euro pro 100 kWh.

Im Vergleichszeitraum zweite Jahreshälfte 2018 bis zweite Jahreshälfte 2019 stiegen die Strompreise in den Mitgliedsländern Tschechei (11,0 %), Litauen (14,3 %) und Niederlande (19,6 %) am stärksten an. Für die Bundesrepublik will Eurostat einen um -4,2 Prozent gesunkenen durchschnittlichen Strompreis erfasst haben. Bei der Entwicklung der Erdgaspreise stellten die EU-Statistiker für Niederlande (12,1 %), Kroatien (12,9 %) und Spanien (16,7 %) die höchsten Preisanstiege fest, während die Haushalte im Bundesgebiet demnac um -3,1 Prozent weniger zu bezahlen hatten.

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