Energiewende bringt Verlierer und lachende Gewinner hervor

Energiewende & Atomausstieg-

„Zurückhaltung kann sich auszahlen“. Wer nicht überall und bei Allem mitwirken möchte, kann am Ende zum lachenden Dritten werden. Nach dieser Philosophie handelt das Unternehmen FlexStrom und die neuesten Erfolgszahlen geben dem Stromdiscounter recht.

Politik der Energiewende hinterlassen deutliche Spuren
Energiewende
Energiewende als Spielball
von Politik und Märkte

Die Energiewende ist nicht unumstritten. Mit dem einfachen Abschalten der Atomkraftwerke kann das Ziel, ausschließlich erneuerbare Energien für die Stromerzeugung einzusetzen, nicht erreicht werden.

Neben dem Errichten von neuen ökologisch neutralen Kraftwerken sind gewaltige Maßnahmen für Umstrukturierungen notwendig. Das erkannte auch die Bundesregierung sehr schnell, nachdem zur Fukushima-Katastrophe voreilig ein „Sofort-Atomausstieg“ ausgerufen wurde. Nur kurz darauf einigte man sich auf eine stufenweise Abschaltung bis ins nächste Jahrzehnt hinein.

Energiewende mischt die Märkte neu durch
Die großen Energiekonzerne, u.a. E.On und RWE, können sich nach wie vor nicht damit abfinden, andere Energiequellen für die Stromproduktion nutzen zu müssen. Der Prozess um den Atomausstieg ist auch auf der juristischen Seite noch lange nicht ausgestanden.

Umstrukturierungsmaßnahmen betreffen ganz besonders die Infrastruktur. Vorhandene Hochenerie-Leitungen von den Atomkraftwerken sind spätestens nach dem Abschalten nicht nur unnütz, sondern auch „fehlgeleitet“. Naturfreundliche Energiequellen müssen dort errichtet werden, wo die Umwelt auch mitspielt. Dorthin sind auch neue Leitungswege zu schaffen.

Die Solar-Branche ist aus mehreren Richtungen krisengeschüttelt. Asiens Billig-Preisdruck zu den Solarkomponenten, dazu die Kürzungen der Fördergelder für größere Solarparks. Alles zusammen gerechnet ergeben sich für den „einfachen Atomausstieg“ zig Milliarden Euro Kosten.

EEG-Umlage ist ein Stichwort für den Kostenausgleich, der sich letztendlich am Endverbraucherpreis niederschlägt. Wo auch immer auf dem Weg zwischen der Energieerzeugung und der heimischen Steckdose ein erhöhtes Endgelt eingefädelt wird, der Mehrpreis landet stets beim Verbraucher.

Energiemarkt befindet sich im unruhigen Fahrwasser
Den zahlreichen Unternehmen auf den Energiemärkten fällt es teilweise sehr schwer, mit den veränderten Bedingungen umzugehen. Politische Entscheidungen machen bereits morgen schon alles zunichte, was vorweg über Monate erarbeitet wurde.

FlexStrom hält sich aus dem Spiel einfach raus
Der Stromdiscounter kann als einziger unabhängiger Energiediscounter bereits seit Jahren ohne Unterbrechung eine positive Bilanz vorweisen. Die Zurückhaltung aus Sparten, die in starker Abhängigkeit politischer Entscheidungen steht, zahlt sich aus. Marktbereiche der Stromerzeugungen werden gemieden. Der Stromdiscounter konzentriert sich ausschließlich auf das Kundengeschäft der Privathaushalte.

Die Jahresbilanzen sprechen für sich
Der Wirtschaftsbericht im Bundesanzeiger weist für FlexStrom einen Überschuss von 12,9 Millionen Euro für das Jahr 2011 aus. Ein deutliche Steigerung zur Jahrsbilanz von 2010 mit 5,9 Millionen Euro. Der Umsatz konnte im vergangenen Geschäftsjahr auf 303,9 Millionen Euro (plus 15%) gesteigert werden.

Den Verlierern steht immer ein Gewinner gegenüber

Es fällt nicht schwer, den wirklichen Verlierer im Energiesektor auszumachen. Die Bilanzen können gedreht und gewendet werden wie sie wollen, der Endverbraucher steht für die politisch durchgesetzte Energiewende gerade. Erhöhte Preise durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) sind schon längst in die Stromkostenabrechnungen mit eingearbeitet.

Die großen stromerzeugenden Konzerne haben durch den verzögerten Atomausstieg noch weitere Jahre zur Verfügung, um sich weitere Einnahmen in Milliardenhöhe zu sichern. Juristisches Geplänkel gegen die Entscheidungen der Bundesregierung geht wiederum zu lasten des Steuerzahlers.

Wer sich schlicht aus dem heiß umkämpften und unsicheren Märkten fern hält, kann dem Treiben aus der Ferne mit Gelassenheit zusehen. FlexStrom kümmert sich um den Vertrieb von Stromenergie an Privathaushalte und beobachtet bestenfalls als Zaungast das Gezanke der Parteien um Energiewende und Atomausstieg.

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Bild: Gerd Altmann / pixelio.de

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