Desaster Energiewende ist absehbar

Energiewende-Desaster –


Die Energiewende ist ein Musterbeispiel für chaotisches Umsetzen von völlig unüberlegten politischen Ambitionen. Diese Schlussfolgerung setzt allerdings den propagierten Klimaschutz als tatsächlich anvisiertes Ziel voraus.

EEG-Umlage

Energiewende im Rahmen des Klimaschutzes wird als Desaster für dt. Wirtschaft enden

Von allen Problemen ist noch keines gelöst

Wenn einst sämtliche Atomkraftwerke und auch Kohlekraftwerke für die Stromerzeugung abgeschaltet sind, müssten eigentlich ausreichend viele alternative Energiequellen parat stehen. Diese müssen nicht nur die beständige Grundlast, sondern auch zur richtigen Zeit jegliche Spitzenlast bedienen können. Dazu kommt die dringend notwendige quasi Gleichschaltung der zig-tausend benötigten Stromerzeuger, insbesondere die Windkraftanlagen. Photovoltaik-Anlagen fallen naturgemäß über Nacht aus. Im Winter für deutlich längere Zeit als im Sommer. Windkraftanlagen benötigen möglichst beständig wehenden Wind und dies ist im Norden an Ost- und Nordsee am ehesten gegeben.

Fest steht derzeit, dass der letzte Atommeiler im Jahr 2022 vom Netz gehen soll und der Schalter für das letzte Kohlekraftwerk im Jahr 2038 umgelegt werden soll. Optional auch früher möglich, soweit die Grünen ihren Willen durchsetzen können. Dass sich Windkrafträder buchstäblich als Vogel- und Insektenschredder hervortun, wird bei den feucht-grünen Ökoträumen dagegen hartnäckig ignoriert.

Ein weiteres zu lösendes Problem ist die Stromverfügbarkeit bei Nacht und Windstille. PV-Anlagen und Windräder erzeugen bei gleichzeitig beiden Umständen exakt Null Stromenergie. Da hilft es auch nichts, wenn die Anzahl der Windräder vervielfacht wird. Daher müssten während der Stromerzeugung evtl. überschüssige Energie in irgendeiner Form gespeichert werden. So manche Grünen-Politiker fantasieren über „Stromleitungen, welche als Speicher funktionieren“ und dies sei sogar bereits alles durchgemessen. Die Gewährleistung einer stabilen Stromversorgung zu jeder Tages- und Nachtzeit sowie zu allen Tages- und Nacht-Spitzen sind sogar in der Theorie genauso wenig geklärt wie die Umsetzung von dringend notwendigen Stromspeicher. Als sicher gilt bisher nur die Abschaltung der aktuellen Stromerzeuger. Ganz sicher ist jedoch die Unmöglichkeit von ausreichend vielen Pumpspeichern. Dafür müssten die geologischen Voraussetzungen vorzufinden sein und diese gibt es alleine für den Strombedarf der Bundesrepublik in gesamt Europa nicht in ausreichender Menge.

Derzeit sind im Bundesgebiet rund 31.000 Windkraftanlagen installiert. Um wenigstens die rechnerisch benötigte Leistung (ohne Spitzen- und Grundlastunterscheidung) nach Abschaltung aller herkömmlicher Stromerzeuger zu ersetzen, braucht es mindestens noch die doppelte Anzahl. Bis zum Jahr 2038 spätestens also im Schnitt rund 1.700 weitere Windkraftanlagen pro Jahr. Da nun die technische Haltbarkeit von Windkraftanlagen bei 20 Jahren liegt, müsste der Ausbau aufgrund bereits außer Betrieb gegangener Anlagen noch schneller vorangetrieben werden. Die Entsorgung dieser ausgedienten Anlagen ist ebenfalls noch ein ungelöstes Problem.

Doch mit dem eigentlich dringend beschleunigten Ausbau der Windkraftanlagen scheint es nicht so richtig voranzugehen. Im ersten Halbjahr 2020 gingen gerade mal 186 neue Anlagen in Betrieb. Ein Jahr zuvor lag die Zahl der neu errichteten Windkraftanlagen im gleichen Zeitraum bei gerade mal der Hälfte. Bei „gutem Willen“ werden es im Jahr 2020 rund 400 Anlagen sein, anstatt 1.700 für das Erreichen der jährlichen Mindest-Durchschnittsanzahl.

Die meisten Windkraftanlagen befinden sich im Norden des Bundesgebiets. Allen voran in den Bundesländern Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Brandenburg sowie in der Nords- und Ostsee. Einer der größten Stromverbraucher sind jedoch Bayern und Baden-Württemberg. Wie auch die bisher nicht gelöste Problematik der notwendigen Stromspeicherung ist auch der notwendige „ordinäre“ Transport des Stroms vom erzeugenden Norden zum verbrauchenden Süden ein noch offenes Thema. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) begab sich für das Auskunftschaften möglicher Verlegetrassen einst auf „Reisen“, um in den einzelnen Regionen die Gegebenheiten und die Meinungen der jeweiligen Bewohner zu erkunden. Seither ist es relativ still geworden um das Thema Stromtrasse Nord-Süd. Bis dato ist die geografische Führung der Stromleitung noch nicht einmal abgesteckt.

Die Energieversorgung ist einer der „Lebensadern“ einer jeden funktionierenden Wirtschaft. Angesichts der von der Bundesregierung angetriebenen Energiepolitik, welche bisher nur große Erfolge beim Vermögenstransfer von unten nach oben erzielte, drängt sich die Frage auf, welche Absichten eigentlich tatsächlich verfolgt werden.

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