CO2-Steuer ist wohl ausgemachte Sache

Klimaschutz-Schauspiel –


Die Einführung einer CO2-Steuer scheint ausgemachte Sache zu sein. Im Rahmen des Klimaschutzes soll nun eine zusätzliche Abgabe ins Leben gerufen werden, die wie immer unterm Strich von der produktiven Bevölkerung zu bezahlen ist.

Klimaschutz Schauspiel

Der sog. Klimaschutz nötigt den Konsumenten weitere Steuerlasten auf

Kreativität ist gefragt für die Zinslast-Bewältigung

Um die vorauseilenden steigenden Zinslasten so spät wie möglich aus den Augen zu verlieren, müssen eben neue Einnahmequellen geschaffen werden. Warum die Zinslast beständig steigt, geschweige die Schulden gar nicht getilgt werden können, darf der Steuer zahlenden Bevölkerung nicht vermittelt werden. Also alles schön verpacken in vermeintliche Notwendigkeiten und dafür werden auch gerne mal neue Modelle wie der Klimaschutz ins Leben gerufen. Das Klima zu schützen – wie auch immer das „Klima“ geschützt werden kann – soll auch was kosten und Abgaben für das nackte Überleben sind weitaus einfacher zu erklären als das Tilgen für vermeintliche Schulden aus dem Nichts.

Ein auf der „Achse des Bösen“ eingereihter und erklärter Klimakiller ist CO2. Um dieses natürliche Gas möglichst noch kleiner zu halten, müssen dafür Aufwendungen betrieben werden, die natürlich finanzielle Mittel abverlangen. Diese „Beihilfen“ sind wie immer bei der produktiv arbeitenden Bevölkerung zu finden. Also zugreifen und damit auch keiner entwischt, gleich per CO2-Steuer.

Die Abgabe für Kohlendioxid wird bereits von der SPD favorisiert und erhält nun weiteren Antrieb von Teilnehmern der Internationalen Uno-Klimakonferenz. Ottmar Edenhofer, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung sowie Christoph Schmidt, Chef der Wirtschaftsweisen, fordern nun ebenfalls die Einführung einer CO-Steuer. Diese forderten nun lt. Spiegel schriftlich die Bundesregierung dazu auf, die schrittweise Anhebung des CO2-Mindestpreises im europäischen Stromhandel anzuregen. Gleichzeitig sollen für fossile Energieträger wie Heizöl, Diesel und Benzin eine Steueranhebung erfolgen. Offenbar in Besorgnis einer zu hohen Last für die Konsumenten forderten sie auch die Reduzierung der Stromsteuer „auf ein Minimum“ (also keine Abschaffung).

Diese Maßnahmen sollen dem Ziel des Pariser Abkommens entsprechen, den „Kampf gegen die Erderwärmung“ mit den „kosteneffektivsten“ Mitteln anzugehen. Dem Klimafolgenforscher sowie dem Wirtschaftsweisen schwebt ein Preis von 20 Euro je Tonne CO2 bis zum Jahr 2020 vor. Im Anschluss soll der CO2-Preis bis zum Jahr 2030 auf 35 Euro pro Jahr ansteigen. Als „erforderlich“ halten die beiden Professoren eine Steueranhebung um 4,7 Cent pro Liter für Benzin und für Diesel gleich 5,3 Cent pro Liter.

Für Haushalte mit drei Personen werde die abgesenkte Stromsteuer eine Entlastung von rund 90 Euro jährlich einbringen, so eine von Spiegel verbreitete Berechnung des RWI-Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung.

Wer allerdings einen Diesel mit einem durchschnittlichen Verbrauch von 6 Liter pro 100 Kilometer fährt und damit täglich einen Hin- und Rückweg zur Arbeit von 40km hinterlegt, muss mit Mehrkosten von rund 30 Euro pro Jahr rechnen. Dazu kommen noch die indirekt bezahlten CO2-Steuern aufgrund der von den Unternehmen weitergereichten Kosten und zwar auf so ziemlich alles, was in den Läden herumsteht.

Der „Gedenktag des Steuerzahlers“ wird real gerechnet schon bald im Dezember ankommen, aber dem Problem mit der anschwellenden Zinslast ist damit nicht mal im Ansatz begegnet.


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