Kartell-Absprachen zu EC-Karten Gebühren?

Banken-


Eine US-Anwaltskanzlei strebt eine Klage gegen deutsche Banken aufgrund verbotener Absprachen bei der Erhebung von EC-Karten-Gebühren an. Große international tätige Unternehmen wollen überhöhte Entgelte zurückfordern.

Landgericht Frankfurt soll über Klage entscheiden

Gerichtsurteil
Händler werfen Banken Kartell-Absprachen vor

Den deutschen Banken droht erneuter Ärger. Große Energiekonzerne und namhafte Handelsunternehmen wollen gegen deutsche Kreditinstitute eine Schadenersatzklage in Milliardenhöhe einreichen. Betroffen seien private Banken, Volksbanken und Sparkassen, wie Bild am Sonntag berichtete. Es gehe um verbotene Absprachen innerhalb eines Kartells, die zu jahrelangen überhöhten Gebühren beim Zahlen mit EC-Karten geführt haben sollen.

Die Kläger werden lt. der Zeitung von der US-Anwaltskanzlei Hausfeld vertreten. Die Händler zahlten demnach an die Banken über Jahre hinweg eine festgelegte Gebühr von 0,3 Prozent des Umsatzes. Erst das Bundeskartellamt habe nach Druck regiert und die Geldinstitute im Jahr 2014 dazu verpflichtet, den Händlern freie Hand für die Verhandlung der Gebühren zu lassen. Die Kosten fielen dadurch um bis zu 40 Prozent.

Die deutsche Vertretung der Anwaltskanzlei wendet sich ans Landgericht Frankfurt und wolle nun die aus ihrer Sicht zu hohen Gebühren rückwirkend für zehn Jahre einfordern.


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