Bargeld ist für Deutsche noch immer Zahlungsmittel Nummer 1

Verbraucher-


Nach wie vor ist Bargeld für die Deutschen das Zahlungsmittel Nummer Eins. Die Rechnungen für die alltäglichen Einkäufe werden überwiegend in bar beglichen. Die bargeldlose Bezahlung ist jedoch auf dem Vormarsch.

Bargeld

Für US-Bürger dürfte die „Bargeld-Verliebtheit“ der Deutschen kurios vorkommen

So schnell will der deutsche Konsument vom Bargeld nicht abrücken

„Nur Bares ist Wahres“. Der Deutsche hält nach wie vor Bargeld als das „beste Zahlungsmittel“. Im Jahr 2014 legten 79 Prozent der Konsumenten Euroscheine- und münzen auf die Kassenthresen, statt die Plasitkkarte zu zücken, so die am Donnerstag veröffentlichte Studie der Deutschen Bundesbank.

Die Verwendung von Bargeld ist seit der letzten Datenerhebung im Jahr 2011 etwas rückläufig. Vor rund vier Jahren lag der Anteil der Barzahler bei 82 Prozent. Am Wert des eingesetzten Bargeldes hat sich lt. Bundesbank-Studie nichts geändert. Demnach blieb der wertmäßige Anteil unverändert bei 53 Prozent.

Im Durchschnitt führten die Deutschen 103,- Euro Bargeld in ihren Geldbeuteln mit sich. Der Anteil der Münzen betrug im Schnitt 5,73 Euro. Mit 97 Prozent führten fast alle Befragten mindestens eine girocard mit. Gegenüber dem Jahr 2011 ein Plus von 3 Prozent. Ein knappes Drittel (32%) verfügt auch über mindestens eine Kreditkarte. Der Trend weist auf das verstärkte Mitführen von mehreren Kreditkarten hin.

Eine Nischen-Existenz führen noch immer die mobilen und kontaktlosen Bezahlfunktionen. Die Bekanntheit dieser neuen Bezahlsysteme steigt, aber weder Kunden, noch der Handel scheinen sich mit dem Bezahlen „via Smartphone“ nicht anfreunden zu wollen. Innovation hin, Innovation her, dem deutschen Konsumenten gefällt es nicht. Lediglich bei der jüngeren Generation im Alter zwischen 18 und 24 Jahren stellte die Studie eine ausgeprägte Offenheit für die neuartigen Bezahlsysteme fest.

Veränderungen sind dem Konsumenten scheinbar suspekt. Rund die Hälfte aller Verbraucher, die sich auf ein Zahlverfahren festgelegt haben, wollen davon auch nicht abweichen. So stellen wenn es die Situation zulässt 33 Prozent der Befragten immer einen Barzahler dar und 17 Prozent einen Kunden, der eine unbare Bezahlung durchführt.





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