Zinsen Immobiliendarlehen bleiben auf Niedrigstand

Bauzins-


Die Zeichen für Zinsen der Immobiliendarlehen stehen auch im September 2016 auf anhaltenden Niedrigstand. Mit der Entscheidung der Europäischen Zentralbank zur fortgesetzten expansiven Geldpolitik bleibt den Haus- und Wohnungsbauern ausreichend Zeit, die niedrigen Bauzinsen in Ruhe zu nutzen.

Immobiliendarlehen bleiben weiterhin sehr günstig

Eigenheim
Viel Zeit für die Wunschimmobilie mit Niedrigzinsen

Die Europäische Zentralbank (EZB) ließ die Zinsen in der Eurozone nach ihrer Ratssitzung im September unangetastet. Das Zinsniveau bleibt auf niedrig, der Leitzins (Hauptrefinanzierungszins) beträgt nach wie vor null Prozent. Gleichzeitig hält die EZB für die expansive Geldpolitik am massiven Anleihekauf fest. Damit bleiben auch die Immobiliendarlehen auf absehbare Zeit günstig. Die EZB-Zinspolitik sowie die global zögerliche Konjunktur haben die „Bestkonditionen“ für zehnjährige Immobilienkredite zuletzt auf deutlich unter ein Prozent gedrückt, so Interhyp, Deutschlands größter Vermittler privater Baufinanzierungen.

Mit höheren Zinsen sei erst im mittel- bis langfristigen Bereich zu rechnen.

Für die Finanzinstitute stehen derzeit günstige Refinanzierungsbedingungen zur Verfügung, aufgrund des niedrigen Leitzins und der großen Nachfrage nach deutschen Staatsanleihen zu niedrigen, teils sogar negativen Renditen. Die Zinskonditionen für Haus- und Wohnungskredite sind auf ein neues Allzeittief gefallen.

In den kommenden Wochen werden die Bauzinsen voraussichtlich auf niedrigen Niveau bleiben. Für eine Zinswende fehlten derzeit die positiven Impulse. Ein Aufwärtstrend werde erst dann einsetzen, wenn die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) die Leitzinsen aufgrund „robuster Wirtschafts- und Arbeitsmarktdaten“ erhöhe.

Von Niedrigzinsen nicht zu hohen Schulden verleiten lassen

Das derzeitige Zinstief sollte die Immobilieninteressenten nicht dazu verleiten, jetzt möglichst viele Schulden aufzunehmen, so Interhyp. „Kreditnehmer sollten auf keinen Fall zu niedrige Tilgungssätze wählen, da das Darlehen so nur sehr langsam zurückgeführt wird und am Zinsbindungsende dann eine hohe Restschuld auf den Häuslebauer wartet“, so Michiel Goris, Vorstandsvorsitzender der Interhyp AG.

Besser fahren die Immobilienfinanzierer, wenn das Zinstief für eine möglichst schnelle Entschuldung mit Tilgungssätzen von drei Prozent oder mehr als Einstieg genutzt wird. Hast und Eile sind fehl am Platz. Einen Kaufvertrag aus Angst vor steigenden Zinsen sollte niemand unterschreiben. „Das Zinsumfeld bleibt günstig und bietet genügend Zeit, ein wirklich passendes Objekt mit einer wirklich passenden Finanzierung zu finden.“

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