Wohnungsbau hinkt dem Wohnraumbedarf weiter hinterher

Wohnungsbau-


Die Anzahl der im Jahr 2017 neu gebauten Wohnungen im Bundesgebiet stagniert und hinkt dem tatsächlichen Bedarf hinterher.

Pro Einwohner standen 46,5 % Wohnfläche zur Verfügung

Wohnbedarf
Fortschreitender Wohnraummangel

Die Anzahl der bis Ende 2017 verfügbaren Wohnungen stieg im Laufe des Jahres gegenüber dem Vorjahr um gerade mal 0,6 Prozent auf 42,0 Millionen Wohnungen an. Somit kamen Ende 2017 auf 1.000 Einwohner im Bundesgebiet 507 Wohnungen. Vor 7 Jahren lag der Anteil bei 495 Wohnungen, so die aktuellen Daten der Statistikbehörde Destatis.

Ende 2017 betrug die durchschnittliche Wohnfläche pro Wohnung bei 91,8 Quadratmeter. Damit hatte jeder Einwohner eine Wohnfläche von 46,5 Quadratmeter zur Verfügung. Die Wohnfläche pro Einwohner lag damit um 1,5 Quadratmeter höher als im Jahr 2010.

Der geschätzte Bedarf an neuen Wohnungen liegt bei mindestens 400.000 Wohnheiten pro Jahr. Im Jahr 2016 erreichte die Zahl der genehmigten Wohnungen und Wohnhäusern mit 375.400 Genehmigungen einen langjährigen Höchststand. Anteilig betrafen 316.600 Genehmigungen Neubauwohnungen in Wohngebäuden. Den größten Zuwachs hatten im Jahr 2016 mit einem Zuwachs um knapp 110 Prozent gegenüber dem Vorjahr die Genehmigungen für Wohnungen in Wohnheimen und diese betrafen in der Regel die Unterkünfte für Flüchtlinge und Migranten.


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