Preise für Neubauten steigen immer steiler an

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Die Preisanstiege für Neubauten waren im August 2017 so ausgeprägt wie seit rund 9 Jahren nicht mehr. Die Sparte Rohbau kostete 4,6 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.

Preise Neubauten weiterhin steil nach oben gerichtet

Eigenheim
Der Zenit ist wohl noch nicht überwunden

Die Kurve der ansteigenden Preise für Wohnungsneubauten wird immer steiler. Im August stiegen die Kosten für Neubauten wie schon seit rund neun Jahren nicht mehr. Die Preise gingen im August gegenüber dem gleichen Monat im Vorjahr um 3,1 Prozent in die Höhe, so die Statistikbehörde Destatis. Noch deutlicher stiegen die Neubaupreise mit 3,3 Prozent im Jahr 2008.

Die Kosten für den Rohbau legten demnach mit plus 4,6 Prozent am deutlichsten zu, gefolgt von Erschließung (Wasser, Gas, Abwasser) mit plus 4,2 Prozent, Sanitärinstallationen (3,9 %) und Gerüstbau (3,7 %). Das Eindecken von Dächern kostete im August 2017 im Schnitt um 3,6 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Die Dämmung des Neubaus kostete um 4 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.

In den Monaten Januar bis Juli 2017 genehmigten die Behörden 199.426 Bauten im Bereich von Wohn- und Nutzgebäuden. Gegenüber dem Vorjahr ein Rückgang um 6,6 Prozent bzw. um rund 14.200 Genehmigungen. Der Anteil der Genehmigungen für Neubauten ging um 3,8 Prozent zurück.

Im Gegensatz stiegen die Genehmigungen für Wohnungen in Mehrfamilienhäusern um 1,9 Prozent an. Die Anzahl der Einfamilienhäuser war wiederum um 7,7 Prozent rückläufig. Einen deutlichen Rückgang verzeichneten die Statistiker bei den genehmigten Wohnungen in Wohnheimen. In der Sparte mit Schwerpunkt Migrationsunterkünfte gingen die Genehmigungen um fast 30 Prozent zurück.


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