Preisanstiege bei Häusern setzte sich im 3. Quartal 2018 fort

Entwicklung Hauspreise –


Die deutlichen Preisanstiege in der EU sowie im Euroraum setzten sich auch im dritten Quartal 2018 fort. Im Schnitt lagen die Preise für Häuser um 4,3 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Die Preisanstiege in der Bundesrepublik fielen überdurchschnittlich hoch aus.

Wohnhaus

Hauskäufer mussten im 3. Quartal 2018 deutlich tiefer in die Tasche greifen

Ein Haus in Schweden war um 2,1 Prozent günstiger als 1 Jahr zuvor

Die Preise für Häuser sind im dritten Quartal 2018 gegenüber dem gleichen Vorjahres-Quartal in der EU sowie in der Eurozone je um 4,3 Prozent gestiegen, wie Eurostat mitteilte. Diese Preisentwicklung scheint auch weiter anzuhalten, da der Schritt nach oben gegenüber dem Vorquartal um 1,5 Prozent in der EU und in der Eurozone um 1,6 Prozent ausfiel.

Die Hauspreise sind im erfassten Zeitraum in den Mitgliedsländern Irland (9,1 %), Niederlande (10,2 %) und Slowenien (15,1 %) auf Jahressicht am stärksten gestiegen. Im gleichen Zeitraum fielen die Hauspreise in Italien um -0,8 Prozent und in Schweden um -2,1 Prozent.

Gegenüber dem zweiten Quartal 2018 hatten Kroatien (2,8 %), Malta (3,1 %) und die Niederlanden (3,3 %) die stärksten Anstiege bei den Hauspreisen. Rückläufig waren sie dagegen in Ungarn (-0,2 %) und in der Slowakei (-0,3 %).

In der Bundesrepublik lagen die durchschnittlichen Preise für Häuser im dritten Quartal 2018 um 5,4 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Damit holten Preisanstiege nach 4,9 Prozent im Vorquartal wieder auf (1. Quartal 2018: 5,5 %). Gegenüber dem Vorquartal stiegen die Hauspreise im Bundesgebiet in den Monaten Juli bis September um 2,1 Prozent an.




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