Niedrigzinsen heizen Immobilienmarkt weiter an

Immobilienmarkt –


Die Immobilienpreise werden weiterhin von den anhaltenden Niedrigzinsen eingeheizt. Auf Jahressicht kletterten die Preise für Einfamilienhäuser und Wohnungen um rund 10 Prozent in die Höhe.

Hausbau

Noch kein Ende beim steilen Preisanstieg Immobilien in Sicht

Niedrigzinsen bleiben bei Immo-Preisen der Hauptantreiber

Die durchschnittlichen Immobilienpreise im Bundesgebiet haben noch längst nicht ihre Obergrenze erreicht. In sämtlichen Bereichen des Immobilienmarktes ging es auch im Monat Juli 2019 weiter aufwärts. Egal, ob es sich um Neu- oder Bestandsimmobilien handelt, die Preisentwicklung kannte ausschließlich den Anstieg. Gemäß des EUROPACE Hauspreis-Index EPX kosteten Eigentumswohnungen Ende Juli im Schnitt um 1,5 Prozent mehr als Ende Juni. Die Preise für bestehende Häuser lagen im gleichen Zeitabschnitt um 1,25 Prozent höher. Der Preisanstieg um 0,23 Prozent bei neu errichteten Wohnhäusern fiel im Vergleich noch relativ zurückhaltend aus. Ende Juli 2019 stand der EBX-Index bei 163,3 Punkten und somit um knapp 1 Prozent höher als im Vormonat.

Wohlgemerkt drücken die relativen Preisanstiege den Vergleich innerhalb eines Monats aus. Auf Jahressicht könnte es so manchem potenziellen Immobilienkäufer direkt schwindelig werden. Die Preise stiegen binnen eines Jahres im Gesamtdurchschnitt um 9,14 Prozent an. Für Investoren mit ausreichend Kapital und der Anlagestrategie „Betongold“ eine durchaus lukrative Anlage.

Die Zinsen für Immobilienkredite können gar nicht mehr so schnell fallen wie die Preise der Wohnungen und Häuser ansteigen. Dennoch ist die Niedrigzinsphase der Hauptantreiber des sich immer mehr aufheizenden Immobilienmarktes.

Offenbar ist die Frage eines „überhitzten Immobilienmarktes“ lediglich eine Frage der Perspektive. Dies gilt insbesondere, wenn sich der Betrachter auf der Plattform der Investoren befindet. Aus deren Sicht bestehe lt. dem Institut für Weltwirtschaft Kiel keine Immobilienpreisblase. Dazu müssen „lediglich“ die erzielten Überschussrenditen in die Relation zu den Zinsen gestellt werden. Mit etwas Kreativität ließe sich fast alles ins richtige Licht rücken.

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