In EU kaum Bewegung bei Hauspreisen – Daten für Deutschland fehlen

Immobilientrend Europa-


Die Hauspreise fielen im ersten Quartal 2014 in der Eurozone um -0,3 Prozent. In der gesamten EU stiegen die Hauskosten um 1,0 Prozent. Zur Preisentwicklung in Deutschland scheinen der Europäischen Statistikbehörde jedoch keine Daten zur Verfügung zu stehen.

Immobilienpreise

Kaum Preisbewegung in der EU. Doch in Deutschland spricht man bereits von Blasenbildung

Hauspreise: Relativ flache Preisentwicklung in Eurozone und EU

Während die Immobilienpreise – insbesondere Wohnimmobilien – in Deutschland nach oben klettern, sieht der Trend mit dem Blick auf die Eurozone fast gegensätzlich aus. Im ersten Quartal 2014 sind die Hauspreise (gemäß dem Hauspreisindex HPI) gegenüber dem gleichen Vorjahresquartal um 0,3 Prozent gesunken, wie das Europäische Statistikamt (Eurostat) am Donnerstag mitteilte.

In der gesamten Europäischen Union stiegen die Preise gegenüber dem ersten Quartal 2013 um 1,0 Prozent. Dennoch setzte auch im Euroraum gegenüber dem Vorquartal ein leichter Aufwärtstrend ein. Gegenüber dem letzten Quartal 2013 stiegen die Hauspreise um 0,3 Prozent, bzw. in der gesamten EU um 0,2 Prozent an.

Die größten Preisrückgänge für Häuser wiesen im ersten Quartal 2014 (Jahresvergleich) Zypern (-5,7%), Slowenien (-6,6%) und Kroatien (-9,7%) auf. In den EU-Ländern Vereinigtes Königreich (+8,0%), Schweden (+2,4%) und Estland (+4,8%) wurden die größten Preiszuschläge gemessen.

Für Deutschland stellte Eurostat keine Daten über die Entwicklung der Häuserpreise im ersten Quartal 2014 bereit. Diese seien „nicht verfügbar“.

Die Deutsche Bundesbank wies im vergangenen Juni wiederholt auf eine „mögliche Blasenbildung“ im deutschen Immobilienmarkt hin. Auch Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) äußerte sich über den sich aufheizenden Immobilienmarkt und sieht in der lockeren Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) einen zusätzlichen Treibstoff für stark steigende Immobilienpreise.

Inzwischen bewegen sich die Preise für Wohnimmobilien in Ballungsgebieten und Großstädten Deutschlands bei rund 25 Prozent über das Durchschnitts-Niveau. Der Trend zu stark steigenden Immo-Preisen griff bereits auf die umliegenden Regionen über.



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