Baubranche bleibt noch länger in Schwung

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Die Wohnungsbaubranche im europäischen Raum wird auch in den kommenden Jahren den Aufschwung beibehalten können. Bis 2019 dürfte das jährliche Wachstum bei 2 Prozent liegen.

Wohnungsneubau hängt dem tatsächlichen Bedarf nach

Eigenheim
Wohnungsbau bleibt in Schwung

Die europäische Baubranche scheint wieder mehr Schwung aufzunehmen. Bis zum Jahr 2019 dürfte das jährliche Wachstum der Branche bei 2 Prozent liegen, wie auch bereits im abgelaufenen Jahr, so die Berechnungen des Forschungsnetzwerks EUROCONSTRUCT des Münchner ifo Instituts.

Größte Antriebsfeder sei demnach der Wohnungsneubau. Im Jahr 2016 legte diese Sparte um rund 7 Prozent zu.

Die „zwischenzeitlich eskalierte Flüchtlingszuwanderung“ habe in der Bundesrepublik dem öffentlichen Wohnungsneubau einen zusätzlichen Schwung verliehen, so ifo-Experte Ludwig Dorffmeister. In zahlreichen Ländern seien niedrige Zinsen und die starke Zu- und Binnenwanderung die antreibende Kraft gewesen.

Die Baubranche in der Bundesrepublik profitiere u.a. von der stark gestiegenen Wohnungsnachfrage. Für 2016 werden rund 300.000 Fertigstellungen einschließlich Wohnungen in Bestandsgebäuden geschätzt. Dennoch liege des Anzahl deutlich unter dem jährlichen Bedarf von 350.000 bis 400.000 Wohnungen.

Der Bund erhöht die Ausgaben für die Verkehrsinfrastruktur. Nach zahlreichen Jahren der Zurückhaltung bei Investitionen sei der Bedarf an Modernisierungen inzwischen immens. Dennoch mangelte es in vielen Regionen an baureifen Projekten, die von den zusätzlich zur Verfügung gestellten Mitteln des Bundes profitieren könnten.

Der „Brexit“ sei für die Baunachfrage in der Bundesrepublik bislang noch kaum zu spüren, wie auch bei den meisten anderen Ländern.

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