Bauboom wird noch mindestens 2 Jahre anhalten

Bauboom –


Die Bauwirtschaft wird auch in den kommenden zwei Jahren volle Auftragsbücher haben. Gleichzeitig steigen die Preise für Wohnimmobilien weiter an. Das DIW fordert die Politik dazu auf, Förderungen gezielter einzusetzen.

Hamburg Innenstadt

Eher für Nachverdichtung sorgen, anstatt mit Gießkanne fördern

Eher steigen die Preise als Bauunternehmen Kapazitäten erweitern

Die Baubranche in der Bundesrepublik boomt und dies werde sich mindestens in den kommenden zwei Jahren fortsetzen. Unternehmen in der Bauwirtschaft können lt. Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung Berlin (DIW) im Jahr 2019 mit einer Steigerung des nominalen Bauvolumens mit rund 7,5 Prozent und im Jahr 2020 mit rund 6,5 Prozent rechnen.

Angetrieben werde dieser Trend vom noch immer florierenden und von der Politik unterstützen Wohnungsbau. Für einen zusätzlichen Preisauftrieb dürften lt. DIW die höheren Abschreibungen für den Mietwohnungsbau und das Baukindergeld sorgen. Allerdings seien einige Förderprogramme nur von kurzer Dauer und deshalb setzte die Bauwirtschaft eher auf größere Preissetzungsspielräume anstatt auf eine Ausweitung ihrer Kapazitäten.

Das DIW empfiehlt der Politik, angesichts der „angespannten innerstädtischen Wohnungsmärkte“ nun Anreize zur Innenentwicklung und Nachverdichtung zu setzten, anstatt „mit der Gießkanne zu fördern.“ Dazu müsse anhand von Investitionszulagen der Bau zusätzlichen Wohnraums in Stadtentwicklungsgebieten unterstützt werden. Ein zentraler Punkt sei auch der gezielte Einsatz von Fördermitteln für den sozialen Wohnungsbau.

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