Urlaubsreisen: Bundesregierung sorgt sich um Kassenmitglieder

Gesetzliche Krankenversicherung –


Auslandsreisende sollten sich um eine ausreichende Krankenversicherung kümmern. Die Bundesregierung sorgt sich um die Belange der Urlauber, insbesondere wenn diese lediglich Mitglied bei einer Krankenkasse sind.

Reisen-Urlaub

Versicherungsschutz für Kassenmitglieder ausweiten ist offenbar undenkbar

Bundesregierung sorgt sich um die Urlauber

Der „Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA)“ entscheidet über die für Krankenkassenmitglieder zustehenden Gesundheitsleistungen. Der Ausschuss besteht aus Vertretern und Mitgliedern der Krankenkassen sowie weiteren Leistungserbringern. Die G-BA ist eine juristische Person des öffentlichen Rechts. Zuständige Aufsichtsbehörde ist das Bundesministerium für Gesundheit. Damit ist der „Oberaufseher“ des G-BA die Bundesregierung und diese sorgt sich nun anlässlich der Hauptreisesaison um die Belange der Urlauber.

Regierungsbeauftragte bestätigt eingeschränkte Leistungen

Die „Beauftragte der Bundesregierung für die Belange der Patientinnen und Patienten“, Prof. Dr. Claudia Schmidtke, rät allen Kassenmitgliedern, sich noch vor dem Antritt der Reise um eine evtl. notwendige Krankenversicherung zu kümmern. „Bei all der Ferienvorfreude ist schnell vergessen, dass auch im Urlaub etwas passieren kann. Der Krankenversicherungsschutz ist jedoch nicht überall im Ausland gegeben“, so die Beauftragte. Sie rät zur Klärung mit der jeweiligen Krankenkasse, ob und in welchem Umfang der Versicherungsschutz im geplanten Urlaubsland gilt.

Wer für seinen Urlaub innerhalb der EU verbleibt, solle keinesfalls die elektronische Gesundheitskarte vergessen. Auf der Rückseite befindet sich die „europäische Krankenversicherungskarte“, so Schmidtke. Diese Karte berechtigt die Kassenmitglieder bei Vorlage die Inanspruchnahme von medizinisch notwendigen Behandlungen in EU-Ländern. Die Kosten werden von der deutschen Krankenkasse übernommen, nicht aber die Selbstbeteiligungen oder landesübliche Gebühren.

Beauftragte rät zur Auslandsreise-Krankenversicherung

Eine private Auslandsreise-Krankenversicherung sei dann dringend angeraten, wenn die Urlaubsreise außerhalb der EU geplant ist. „In fast allen außereuropäischen Ländern gilt jedoch kein Versicherungsschutz. Nur in wenigen Ländern werden in Notfällen die Kosten für medizinische Behandlung bei ´Vorlage eines speziellen Urlaubskrankenscheins der deutschen Krankenkassen übernommen“, so die Beauftragte der Bundesregierung. Urlauber müssten im Notfall die Kosten für die medizinische Behandlung vollständig selbst übernehmen.

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