Unbeliebte Datenübermittlung an Versicherer durch Apps

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Individuelle Tarife von Versicherungen durch die Weitergabe von persönlichen Daten über Fitness- und Gesundheits-Apps werden von den Bundesbürger überwiegend abgelehnt. Über 40 Prozent wollen überhaupt keine Daten an Versicherungsgesellschaften übermitteln.

Der befürchtete Nachteil überwiegt den versprochenen Vorteilen

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Unbeliebte Datenübermittlung via App

„Das Private ist heilig“ und wenn persönliche Details an eine Versicherung weitergereicht werden, dann fühlt sich der Bundesbürger äußerst unbehaglich. Der mögliche Gebrauch der Daten zum Nachteil der betreffenden Person ist eines der Hauptgründe für das Unwohlsein. Lediglich 15 Prozent der Bundesbürger würden die Weitergabe von persönlichen Daten an Versicherer zustimmen wollen, so eine GfK-Umfrage im Auftrag des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV).

Demnach geht fast die Hälfte der Befragten davon aus, dass die gesammelten Daten nicht zum Vorteil der Versicherten genutzt werden. Lediglich rund ein Viertel kann sich die Nutzung der Daten für die Gestaltung verbesserter Beiträge vorstellen, so u.a. für angepasste Tarife in der Kranken- oder Autoversicherung. Dem gegenüber steht allerdings rund ein Drittel der Befragten, die nach Verkehrsverstößen Konsequenzen fürchten.

Lediglich 10 Prozent der Befragten befürworteten die Weitergabe von Daten durch Ernährungs- und Fitness-Apps an Krankenversicherer. Die Weiterleitung von persönlichen Daten an Lebensversicherer erhielt mit sechs Prozent noch weniger Zustimmung. 43 Prozent wollen ihre Daten zu keiner Zeit an irgendwelche Gesellschaften weiterleiten.


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