Krankenkassenbeiträge stärker angestiegen als die der PKV

Gesundheitswesen –


Die Beiträge für die Privatkrankenversicherung stiegen in den vergangenen Jahren in einem geringeren Umfang an als die für die gesetzliche Krankenversicherung. Beitragssprünge in der PKV wie in den vergangenen beiden Jahren wird es bei Stabilität des Zinsniveaus nicht mehr geben.

Anstiege

Anstieg der GKV-Beiträge ausgeprägter als die der PKV-Beiträge

PKV-Beiträge werden zum Wechsel in 2019 um 1,9 % steigen

Zum randvollen Reservetopf der gesetzlichen Krankenversicherer führten ausschließlich die geringeren Ausgaben für Gesundheitsleistungen als die Einnahmen durch die Beiträge der Arbeitnehmer sowie Arbeitgeber. Die Krankenkassen-Beiträge stiegen dabei jährlich an und dazu über das Erforderliche hinaus. Um 3,3 Prozent pro Jahr seit 2009, so der Verband der Privaten Krankenversicherung (PKV). Die Beiträge in der Privaten Krankenversicherung kletterten zwar ebenfalls in die Höhe, allerdings nur um 2,8 Prozent pro Jahr. Der Schritt beim Jahreswechsel von 2018 auf 2019 wird für die rund 8,8 Millionen Privatversicherten lediglich um 1,9 Prozent ausfallen.

Damit erhalten die Privatversicherten nach zwei aufeinanderfolgenden Jahren mit jeweils ausgeprägten Beitragsanhebungen um 3,4 bzw. 4,4 Prozent eine Verschnaufpause. Die deutlichen Schritte nach oben begründet der PKV mit der „Einpreisung“ der bis 2017 und 2018 langfristig gesunkenen Zinserträgen. Dabei sind den Privatversicherern für eine jährlich ausgeglichenere Anpassung aufgrund gesetzlicher Vorgaben die Hände gebunden. Selbst wenn die Assekuranzen es wollten, sie dürfen nicht und dies resultiert in größeren Beitragssprüngen nach teils jahrelangen Pausen.

Derzeit ist in der Branche der Privatkrankenversicherer das vorliegende niedrige Zinsniveau bis zum Ende der Vertragslaufzeit einkalkuliert. Sollten also die Zinsen nicht noch weiter fallen, dann gibt es auch keinen Grund mehr, die Beitragshöhe aufgrund des Zinsniveaus neu zu berechnen bzw. anzuheben.

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