Axa Beitragserhöhungen PKV: Exemplarisches Beispiel in der Branche?

Beitragsanhebungen PKV-


Axa Privatkrankenversicherung wird die Beträge ab 2014 voraussichtlich um bis zu 50 Prozent anheben. Für zahlreiche Versicherte dürfte der bald eintreffende Brief einen „vorweihnachtlichen“ Schock bereiten. Doch diese äußerst ausgeprägte Pramienanhebung dürfte in der PKV-Branche kein Einzelfall bleiben.

PKV Prämienanhebung

Die Benachrichtigung von Prämienerhöhung könnte so manchen Arztbesuch notwendig machen

Exemplarisches Beispiel für Marktverhältnisse, Kalkulation und Kampagne

Die Axa ist derzeit in aller Munde deren, die jüngst eine Nachricht von im Jahr 2014 steigenden Prämien zur Privatkrankenversicherung (PKV) erhalten haben. Das Beitragsplus für die PKV soll je nach Tarif um bis zu 50 Prozent erreichen. Für die Betroffenen ein Schlag in die Magengrube.

Die Beitragsanhebungen zur Axa Privatkrankenversicherung soll 2014 vor allem die bestehenden Kunden mit einem Einsteiger-Tarif aus der Reihe „EL“ und einem vereinbarten hohen Selbstbehalt treffen. Noch zum Ende November 2012 kündigte Axa stabile Beiträge für eine ganze PKV-Tarifreihe über das gesamte Jahr 2013 an. Dazu kommen die bis Ende 2014 geltenden Beitragsgarantien für die relativ neuen Unisex-Varianten in der PKV.

Offenbar besteht nun ein „Nachholbedarf“. Erste Anzeichen für eine notwendige Korrektur, um den Marktverhältnissen möglichst nahe zu bleiben, war die bereits angekündigte Reduzierung des Rechnungszinses im Jahr 2014. Statt 3,5 Prozent für die bestehenden Verträge werden künftig nur noch 2,75 Prozent angesetzt. Für die neuen Unisex-Varianten fand ohnehin der niedrigere Wert Anwendung. Ein reduzierter Rechnungszins (Grundlage für Altersrückstellungen) muss finanziell ausgeglichen werden. In dem Fall durch angehobene Beiträge.

Ozan Sözeri, Gründer und Geschäftsführer des Verbraucherschutzportals WIDGE.de GmbH, sieht in den erklärten Beitragsgarantien keinerlei Hinweise auf Stabilität, sondern lediglich reine Kampagnen, um Neukunden auf den Geschmack zu bringen, also reine Werbemaßnahmen. Die teils enorme Anhebung der Beiträge werden für zahlreiche Privatversicherte erhebliche finanzielle Nachteile einbringen oder sogar die Existenzen bedrohen, so Sözeri.

Der Geschäftsführer von WIDGE.de wies auf den Paragraphen 204 des Versicherungsvertragsgesetzes hin. Hieraus ginge hervor, dass jeder Bestands-Versicherte das Recht auf einen internen Tarifwechsel habe. Das betrifft besonders die Kunden langjähriger PKV-Policen. Deren Vertragskonditionen sind oft weit schlechter gestellt als die der neuen PKV-Tarife. „Durch einen Tarifwechsel sind oftmals Einsparungen von 40 Prozent und mehr möglich – und das bei gleichem Leistungsniveau“, erklärte Ozan Sözeri.



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