Anstieg der laufenden PKV-Basistarife blieb gering

Lockdown-Folgen –


Die Privatkrankenversicherung meldete einen deutlich geringeren Anstieg bei den laufenden PKV-Basistarifen als ursprünglich u.a. von der Bundesregierung anhand gestrauchelter Selbstständiger angenommen.

Krankenversicherungen

Die Lockdown-Folgen hielten sich bei den Selbstständigen offenbar in Grenzen

Bundesregierung rechnete mit weitaus mehr Fällen

Die von den Bundes- und Landesregierungen verordneten massiven Einschränkungen hatten einen auf den Arbeitsmarkt desaströsen Einfluss. Die Arbeitslosigkeit stieg in den vergangenen Monaten deutlich an und die Kurzarbeit-Anmeldungen erreichten Rekordniveau. Geringere Einnahmen bei gleichzeitig ansteigenden Ausgaben lassen die bei der gesetzlichen Krankenversicherung aufgebauten Reserven kräftig abschmelzen. Gemäß der Entwicklungen bei den privat Versicherten scheinen die Lockdown-Folgen weniger ausgeprägt zu sein. Zumindest weisen darauf die vom PKV-Verband genanten Zahlen zu den in Anspruch genommenen Basistarifen hin. Demnach ist in den ersten sechs Monaten des Jahres 2020 die Zahl der laufenden Basistarife von 32.400 auf ca. 33.000 angestiegen. Damit hätten sich die Spekulationen über einen weitaus größeren Anstieg nicht bewahrheitet. Die Bundesregierung rechnete demnach mit bis zu 290.000 privatversicherten Selbstständigen, die aufgrund der Lockdown-Krise in der Grundsicherung landen könnten und dadurch nicht mehr in der Lage wären, die vollen Krankenversicherungsbeiträge zu stemmen.

Der sog. Basistarif in der Privatkrankenversicherung dient für die Überbrückung von finanziellen Schwierigkeiten, bei denen die Beiträge für den eigentlichen PKV-Tarif nicht mehr aufgebracht werden können. Anhand der relativ geringen Anstiegszahlen im ersten Halbjahr geht der PKV-Verband davon aus, dass die Fälle der vom Lockdown getroffenen Privatversicherten entsprechend gering blieben. Der Basistarif kann jedoch nur als eine temporäre Lösung angesehen werden. Zwar sind die monatlichen Beiträge signifikant niedriger als der Normal-Tarif, aber bei den medizinischen Leistungen müssen mit Abstrichen gerechnet werden, die meist nicht mal an die Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung heranreichen.

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