Tipp: Bei Auswahl der Pflege-Bahr Tarife auf flexible Optionen achten

Pflege-Bahr Tipps-


Die staatlich geförderte Pflegeversicherung nach dem Modell Pflege-Bahr kann nur in seltenen Fällen die drohende Versorgungslücke im Pflegefall schließen. Verbraucher sollten bei der Auswahl der Tarife auf Flexibilität durch Erweiterungen und Optionsbausteine achten.

Trotz gesetzlicher Vorgaben individuelle Tarifgestaltung möglich

Pflegeversicherung
Auf Flexibilität der Pflege-Bahr Optionen achten

Mit dem Start der privaten Pflegeversicherung nach dem Modell „Pflege-Bahr“ am 01. Januar 2013 erhielten Verbraucher den Zugang zu einer staatlich geförderten Pflegevorsorge. Der steigende finanzielle Bedarf nach dem Eintritt in den Pflegefall gilt als unbestritten, ebenso die drohende Versorgungslücke zwischen gesetzlichen Pflegeleistungen und dem Kostenaufwand.

Der Staat fördert die Pflege-Bahr Variante mit 5,- Euro pro Monat zum Beitrag. Voraussetzung ist lediglich der Abschluss einer förderfähigen Pflege-Bahr-Variante mit einem Beitrag von mindestens 10,- Euro pro Monat. Mit der Bezuschussung der Monatsbeiträge versucht der Staat die Deutschen durch gesteigerte Anreize dazu zu bewegen, sich um die wichtige Pflegeversicherung zu kümmern. Nicht unbegründet. Obwohl die anfallenden monatlichen Pflegekosten bereits heute schon jenseits der 3.000,- Euro Marke liegen können, sorgten bisher weniger als 3% der Bundesbürger vor, um nicht im Pflegefall an die finanziellen Reserven gehen zu müssen.

Einen frühen Einstieg in die private Pflegeversicherung sollten sich besonders die jungen Leute zu Herzen nehmen. Je eher mit der Vorsorge begonnen wird, umso besser ist das Verhältnis zwischen Beitragszahlungen und Versicherungsleistungen. Auch für ältere Menschen lohnt sich der Schritt zu einer Pflege-Bahr-Variante mit einem sog. Aufbautarif, rät Philipp J. N. Vogel, Vorstand der Deutschen Familienversicherung (DFV). Da aufgrund der Vorgaben des Gesetzgebers die Leistungen der unterschiedlichen Gesellschaften nicht weit auseinander liegen, sollte daher auch bei der Pflege-Bahr auf die Tarifqualität geachtet werden, so Vogel. Neben dem Reglement erhielten die Anbieter für die möglichen Tarife einen Spielraum zur Gestaltung der Dynamik, der Wartezeit sowie dem Geltungsbereich.

Pflege-Bahr füllt Versorgungslücke nicht vollständig aus
Die bezuschusste Pflegevariante darf nicht als „Vollpflege-Schutz“ angesehen werden. In der Regel hinterlässt das Modell nach Bahr gegenüber den möglichen Pflegekosten nach wie vor finanzielle Versorgungslücken. Die DFV weist explizit darauf hin, bei der Auswahl auf mögliche Erweiterungen und Optionsbausteine zu achten. Individuelle Leistungsbausteine können offen gebliebene Lücken schließen und lassen darüber hinaus Anpassungen zum persönlichen Bedarf zu, die das Preis-Leistungs-Verhältnis in die Richtung des Optimalen bewegen.

So lässt sich zum Beispiel der staatlich geförderte Pflege-Bahr-Tarif der Deutschen Familienversicherung mit der DFV-DeutschlandPflege Ergänzungsdeckung kombinieren. Mit dieser Konstellation würde u.a. die für Pflege-Bahr gesetzlich vorgegebene Wartezeit entfallen. Das gilt auch für die fortgesetzte Beitragszahlung im Pflegefall, bei Arbeitsunfähigkeit oder Arbeitslosigkeit. „Da die meisten Pflegebedürftigen der Pflegestufe I zugeordnet sind, haben wir neben der Pflegestufe 0 vor allem diese Pflegestufe leistungsseitig berücksichtigt“, so der Vorstand der DFV.



Übersicht der Versicherungs Angebote der Deutschen Familienversicherung - Hier informieren

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