SPD-Vorschlag: „Bürgerversicherung“ nun in der Pflege


Nach dem Aufruf der Bertelsmann-Stiftung an die Politik, sich Gedanken über die künftige Finanzierung der Pflege zu machen, schlägt die SPD nun einen Einbezug von Beamten in die gesetzliche Pflegeversicherung vor. Eine „Bürgerversicherung in der Pflege“.

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Beamte in der gesetzlichen Pflege? – Entweder massiver Widerstand oder Totschweigen

Bürgerversicherung in GKV & PKV ist bereits gescheitert worden

Eine jüngst von der Bertelsmann-Stiftung initiierte Studie kam zum Ergebnis, dass die Beiträge für die gesetzliche Pflegeversicherung bis zum Jahr 2045 auf mind. 4,25 Prozent des Brutto-Lohns steigen müssen, damit die steigenden Kosten finanziert werden könnten. In diesem Zuge forderte die Bertelsmann-Stiftung auch gleich die Politik dazu auf, nun über neue Modelle der Finanzierung nachzudenken.

Offenbar ist der stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Karl Lauterbach der Aufforderung der Stiftung unmittelbar gefolgt und schlägt nun in der Pflege einen Systemwechsel vor. Gegenüber den Ausgaben der Funke-Mediengruppe (Donnerstag) forderte der SPD-Politiker die Einbindung der Beamten und Privatversicherten in die gesetzliche Pflegeversicherung. Diese sollten ebenfalls Beiträge leisten, damit „die steigenden Kosten in der Pflege auf Dauer“ finanziert werden können. Sie zahlten derzeit teilweise wesentlich niedrigere Beiträge, profitierten allerdings ebenso vom Pflegesystem.

Die „Bürgerversicherung“ im Bereich der allgemeinen Krankenversicherung ist unlängst erfolgreich gescheitert worden. Für die Pflege nimmt Lauterbach jedoch neuen Anlauf und fordert eine „Bürgerversicherung in der Pflege“. Immer mehr Beamte und Selbstständige mit kleinen Einkommen könnten sich die steigenden Beiträge für die private Pflegeversicherung im Alter nicht mehr leisten, so der SPD-Politiker.

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