Pflegereform 2017 wird an finanziellen Risiken nichts ändern

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Die „große“ Pflegereform 2017 wird zahlreiche Änderungen mit sich bringen, u.a. eine neue Einteilung der Pflegestufen. Gleich bleibt jedoch das hohe finanzielle Risiko für Betroffene und deren Familienangehörige.

Die gesetzliche Pflegeversicherung erstattet auch künftig nur einen Teil

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Pflegereform 2017: Keine Reform an den Risiken

Für Beginn 2017 steht das Ergebnis der „großen“ Pflegereform ins Haus. Bei der gesetzlichen Pflegeversicherung treten einige Änderungen in Kraft. Darunter fällt u.a. die neue Einteilung der Pflegestufen von bisher 0, I, II, und III mit den zusätzlichen Stufen IV und V. Gleich bleibt jedoch die Deckung der tatsächlichen Pflegekosten zu einem festgeschriebenen Satz und dieser fällt auch in Zukunft in aller Regel zu knapp aus. Unverändert bleibt damit auch die Deckung der Differenz aus eigener Tasche, bzw. durch die private Pflegeversicherung und falls nicht vorhanden vom nächsten Verwandten. Der Elternunterhalt durch die Kinder hat Bestand.

Mit der Neueinteilung der Pflegestufen wird am Eigenanteil der pflegebedürftigen Menschen nicht gerüttelt. Das gilt insbesondere bei der vollstationären Pflege in einer Unterbringung. Reichen die Erstattungen der gesetzlichen Pflegeversicherung nicht aus, kommen die Rentenzahlungen und die ggfs. aufgebauten Ersparnisse zum Tragen. Fehlen die Eigenmittel, streckt das Sozialamt die Kosten vor und prüft gleichzeitig, wer für die bisherigen und künftigen Zahlungen für die Pflege aufzukommen hat. Die ersten Adressen sind Lebenspartner und die Kinder der Pflegeperson.

In der Pflegestufe II mit einer Unterbringung in einem Heim müssen im Durchschnitt gut 2.500 Euro pro Monat hingeblättert werden. Die gesetzlich Pflegeversicherung übernimmt gut 1.300 Euro und der „Rest“ von rund 1.200 Euro muss selbst aufgebracht werden.

Die „große“ Pflegereform basiert auf den Statistiken der bisherigen Pflegefälle und Prognosen für die Zukunft. Es liegt auf der Hand, dass die Kalkulation wenig zum Vorteil der betroffenen Menschen und deren Familien, sondern vielmehr die der öffentlichen Hand als Hintergrund haben. Mit dem Eintritt des Pflegefalls stellt sich somit auch in Zukunft automatisch die Existenzfrage. Einen wirkungsvollen finanziellen Schutz bieten die privaten Pflegeversicherungen in ihren unterschiedlichen Variationen. Die Pflegeversicherungen legen z.B. den gleichen Betrag der gesetzlichen Zuzahlungen oben drauf, erstatten einen bestimmten Prozentsatz oder zahlen ein vorab festgelegtes Pflegetagegeld aus.

Eines haben die verschiedenen Pflegeversicherungen gemeinsam. Je später damit begonnen wird, desto höher sind die Kosten durch die monatlichen Beiträge. Mit dem steigenden Alter des Versicherungsnehmers steigen auch die entsprechenden Risiken einer Erkrankung mit erforderlichen Pflegemaßnahmen.

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