Große Resonanz zur geförderten Pflegezusatzversicherung „Bahr“

Geförderte Pflegezusatzversicherung-


Die geförderte Variante der Pflegezusatzversicherung hat ihren schleppenden Anlauf offenbar überwunden. Inzwischen haben über 400.000 Bürger die „Pflege-Bahr“ als finanziellen Schutz bei einem Pflegefall gewählt.

Rentner als Pflegefall

Staatlich geförderte Pflegezusatzversicherung nach „Bahr“ hatte einen schleppenden Anlauf

Die geförderte Pflegeversicherung wird nun offenbar angenommen

Nachdem die anfänglichen Zahlen zu den abgeschlossenen Pflege-Bahr Policen eher verhalten ausgesehen haben, scheinen die Bürger nun auf den Zug der staatlich geförderten Pflegezusatzversicherung aufgesprungen zu sein.

Bis Ende Januar zählte lt. dem Bericht von WirtschaftsWoche der Verband der Privaten Krankenversicherung (PKV) mehr als 400.000 abgeschlossene Pflege-Bahr Versicherungen.
Der Verband rechnet nun mit dem Erreichen der 1-Millionen-Marke zum Ende des Jahres.

Der Pflegefall ist nach wie vor ein stark unterschätztes Risiko

Die Pflegezusatzversicherung zählt (eigentlich) bereits zu den wichtigsten Vorsorgemaßnahmen, auch wenn deren hohe Priorität noch längst nicht in alle Haushalte Deutschlands vorgedrungen ist. Ohne Zweifel werden die Fälle der Pflegebedürftigkeit in Zukunft stark ansteigen und das Risiko wird nach wie vor stark unterschätzt. Die gesetzliche Pflegeversicherung als ein Baustein des Sozialsystems deckt lediglich einen Bruchteil der möglichen Pflegekosten.

Anfallende Pflegekosten beschränken sich nicht auf die betroffene Person. Reichen die Gelder aus der gesetzlichen Pflegeversicherung, das angesparte Vermögen und die Renteneinkünfte zur Deckung der Pflegekosten nicht aus, streckt der Staat im besten Falle vor und begibt sich gleichzeitig auf die „Suche“ nach den nächsten Angehörigen. Die Regelungen der „Elternpflege“ sind durch aktuelle Gerichtsurteile wiederholt bestätigt worden.

Mit der Pflege-Bahr schuf der Gesetzgeber eine besondere Variante der privaten Pflegeversicherung. Der Staat bezuschusst die Beiträge mit monatlich 5,- Euro. Die Versicherungsgesellschaften haben sich seit dem Start der Pflege-Bahr im Januar vergangenen Jahres auf die Kriterien der Pflege-Bahr eingestellt. Ein Antragsteller für die geförderte Variante der Pflegeversicherung darf z.B. nicht aus gesundheitlichen Gründen abgelehnt werden.

Leistungen und Kosten einer Pflegezusatzversicherung

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