Die Pflege-Bahr in der Kritik: Zu Recht?

Kritiken Pflege-Bahr-


Die Förderungen der Pflege-Bahr sind zu niedrig, die Leistungen aus der geförderten Pflegezusatzversicherung nur unzureichend und eine notwendige Flexibilität wurde durch die von der Politik gewollten engen Rahmenbedingungen abgewürgt. So, oder so ähnlich lauten die Tenöre der Pflegekritiker. Zu Unrecht, befindet die DFV, besonders wenn man den „Bock zum Gärtner“ machen wolle. Der Pflege-Bahr war noch nie die Rolle einer Vollpflege zugedacht.

Ein Baustein kann nicht vollwertiger Ersatz sein

Pflegezusatzversicherung
Pflege-Bahr zu Unrecht unter Beschuss?

Die Pflege-Bahr sei bereits kritisiert worden bevor diese zum Jahresanfang 2013 überhaupt an den Start gegangen ist. Dabei werde sichtlich großzügig darüber hinweg gesehen, dass es sich um die geförderte Pflegezusatzversicherung nicht um einen „Vollkasko-Schutz“ sondern vielmehr um einen Bestandteil eines aus drei Säulen bestehenden Pflegeversicherungspakets handelte. Die Deutsche Familienversicherung (DFV) sieht die Pflege-Bahr in ein falsches Licht gerückt.

Im Mittelpunkt der öffentlichen Diskussionen standen die vermeintlichen Eigenschaften zu niedriger Förderungen, unzureichender Leistungen und durch die Politik zu starr verfasste Rahmenbedingungen. Dabei wäre die Pflege-Bahr bereits von Beginn an nicht als eine „Pflegevollversicherung“, sondern als eine Ergänzung der Pflegepflichtversicherung gedacht gewesen, so die DFV. Die Zielsetzung der ergänzenden Pflegezusatzversicherung könne abweichende Erwartungen gar nicht erfüllen.

15 Euro Monatsbeitrag wäre in den meisten Fällen unzureichend, um eine gute Pflege bezahlen zu können. Dennoch gaben aber 97 Prozent der Bundesbürger noch nicht einmal diesen Betrag aus. Grundsätzlich wäre eine Teilabsicherung immer noch besser als überhaupt keine Absicherung und erst mit der Pflege-Bahr erhält ein Großteil der Bevölkerung die Möglichkeit, die wichtige Pflegeversicherung abzuschließen, obwohl bereits Vorerkrankungen zu verzeichnen sind, argumentiert die DFV.

„Obwohl im Alter drei von vier Frauen und jeder zweite Mann pflegebedürftig sein werden, liegt die Vorsorgequote der Deutschen noch immer unter 3 Prozent. Als Anreiz ist die staatliche Förderung ein Schritt in die richtige Richtung, um die drohenden Pflegekosten perspektivisch aufzufangen. Auch, wenn ein größerer Schritt sicherlich besser gewesen wäre“, erklärte Philipp J. N. Vogel, Vorstand der DFV Deutsche Familienversicherung AG.

Die Pflege-Bahr hätte ein besonderes Potenzial für junge Menschen, denn eigentlich sollte das Motto zur ergänzenden Pflegeversicherung „weg von 50+ und hin zu 20+“ lauten. Ein besonderes Preis-Leistungs-Verhältnis würde sich schon alleine daraus ergeben, wenn mit lediglich 10,- Euro mtl. und einem frühen Einstieg in die Vorsorge attraktivere Tagegeldhöhen erreicht werden könnten.

Die laufenden Kritiken wäre dem Ziel der Pflege-Bahr abträglich, denn eine umfassende Pflegevorsorge könne nur aus den drei Säulen einer gesetzlichen Pflegepflichtversicherung, einer staatlich geförderten Pflege-Bahr und aus der ergänzenden privaten Pflegezusatzversicherung bestehen.



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