Bundestag entscheidet über Anhebung Pflegebeitragssatz 2019

Pflegekosten –


Der Beitragssatz für die gesetzliche Pflegeversicherung wird ab 2019 wiederholt ansteigen. Der Bundestag entscheidet am kommenden Donnerstag über den Gesetzesentwurf und dieser wird so gut wie sicher gebilligt werden.

Abzüge

Die Abzüge für gesetzlich versicherte Arbeitnehmer werden weiter ansteigen

Beiträge für gesetzliche und private Varianten extrem unterschiedlich

Auf die Arbeitnehmer wird ab dem Jahr 2019 eine Anhebung des Pflegebeitragssatzes zukommen. Eine Konsequenz des Pflegepersonal-Stärkungsgesetzes (PpSG). Zumindest kann davon ausgegangenen werden, dass der Bundestag dem Gesetzesentwurf am kommenden Donnerstag zustimmen wird.

Der Pflegebeitragssatz wird um 0,5 Prozentpunkte angehoben. Somit gilt für Arbeitnehmer mit Kindern ein Beitragssatz von 3,05 Prozent und für kinderlose Arbeitnehmer 3,3 Prozent. Lt. Berechnungen des Verbandes der privaten Krankenversicherung (PKV) wird der Pflegebeitrag eines bei einer Krankenkasse versicherten Durchschnittsverdieners um rund 20 Euro auf 106 Euro pro Monat ansteigen.

In den vergangenen Jahren sorgten vor allem das Pflegestärkungsgesetz 1 (2015) sowie das Pflegestärkungsgesetz 2 (2017) für Anschübe bei den Beitragssätzen für die Pflegeversicherung. Mit 2019 kommt nun das Pflegepersonalstärkungsgesetz hinzu.

Das Resultat spricht für sich. Der Beitrag für die Soziale Pflegeversicherung werde nach Ansicht des PKV ab 2019 für Kinderlose bis zu 149 Euro erreichen und für Arbeitnehmer mit Kindern bis zu 138 Euro pro Monat. Eine Kerbe, in die der Verband der privaten Krankenversicherung offenbar gerne einschlägt. Der Fingerzeig auf die Entwicklung der Beitragshöhen für die Soziale Pflegeversicherung und die Private Pflegeversicherung ist mehr als deutlich. Demnach betrugen im Jahr 1995 die monatlichen Beiträge für die private Variante im Schnitt 26 Euro und für die gesetzliche Pflegeversicherung 29 Euro. Während die gesetzlich versicherten Arbeitnehmer im Jahr 2019 bis zu 138 bzw. 149 Euro pro Monat leisten müssen, wird der Privatversicherte (Versicherungsstart 1995 mit einem Alter von 35 Jahren) im Schnitt mit 54 Euro belastet.

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