Nationales Gesundheitsportal gestartet – „Objektive“ Informationen

Corona-Politik –


Den Konsumenten steht nun ein „objektives“ und „qualitätsgesichertes“ Nationales Gesundheitsportal zur Verfügung. Das vom Gesundheitsministerium gestartete Info-Portal soll insbesondere über die sog. Corona-Pandemie aufklären. Verbraucherschützer finden fast nur lobende Worte.

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Ministerium erhebt Anspruch auf objektive Corona-Aufklärung

Staatliches und „objektives“ Gesundheitsportal gegen Überforderung

Das Bundesgesundheitsministerium (BMG) startete mit Beginn September 2020 das bereits angekündigte „Nationale Gesundheitsportal“. Ziel sei die verlässliche Aufklärung der Konsumenten zur Gesundheitsfragen in einer verständlichen und objektiven Form. Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) begrüßt den Start des „Gesundheitsportals“ als eine „zentrale unabhängige Anlaufstelle für Verbraucherinnen und Verbraucher“. Klaus Müller, Vorstand es vzbv, hebt besonders die „Coronapandemie“ als ein Beispiel hervor, das aufzeigt, wie wichtig eine „qualitätsgesicherte Gesundheitsinformation“ für die Konsumenten sei. Nicht wenige Menschen seien aufgrund der Informationsflut im Internet inzwischen überfordert. Derzeit sei das „Nationale Gesundheitsportal“ noch unbekannt und könne sich nur schwer gegen die über „Dr. Google“ erreichbare Konkurrenz behaupten. Aus diesem Grund müsse das neu gestartete Portal einen Mehrwert gegenüber anderen Informationsquellen anbieten. vzbv nennt als Beispiel die Möglichkeit der Arztsuche oder den Vergleich von Krankenkassen.

Dennoch habe das frisch gestartete „Nationale Gesundheitsportal“ noch Verbesserungsbedarf. Müller moniert die Ausführung des Portals als eine „rein statische Seite“. Er fordert Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) dazu auf, die Entwicklung bei Gesundheits-Apps zumindest auf mittelfristiger Sicht mit einzubeziehen. Dies treffe auch auf die Entwicklungen bezüglich der elektronischen Patientenakte zu.

Lobpreisung des vzbv hinterlässt faden Beigeschmack

Das vom vzbv hochgelobte vom Bundesgesundheitsministerium gestartete „Nationale Gesundheitsportal“ hinterlässt einen ähnlich faden Beigeschmack wie die Motive der scheinbar Wahrheits-findenen Einrichtungen wie „Correctiv“ oder „Faktenfinder“. Nicht weniger unangenehm ist die Lobpreisung des vzbv der vermeintlich objektiven Behandlung der sog. Coronapandemie vom Urheber bzw. Verursacher sämtlicher sog. Anti-Corona-Maßnahmen und deren bisher desaströsen Folgen für die Wirtschaft und nicht zuletzt die vom vzbv vermeintlich in den Schutz genommenen Konsumenten. Die Übernahme von Informationen alternativer Quellen erscheint unerwünscht und werden indirekt als eine Überforderung der Nutzer abqualifiziert.

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