Medikamenten Verschreibung: Ärzte könnten jährlich 2 Mrd. Euro einsparen

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Rund zwei Milliarden Euro pro Jahr könnte dem Gesundheitssystem eingespart werden, sollten die Ärzte statt teurer Medikamente die günstigeren Alternativen verschreiben. Es fehlt jedoch an Aufklärung und Informationen über die Generika.

Medikamente

„Was der Bauer nicht kennt, das mag er nicht“ – Generika wäre billiger, ist aber weniger bekannt

Alternative Medikamente: Bis 2 Mrd. Euro könnten gespart werden

Es ist ohnehin schon schwer zu verstehen, warum die Medikamente des einen und desselben Pharmaunternehmens in Ländern wie Frankreich und Griechenland teils zu einem Bruchteil des Preises wie in Deutschland zu erhalten sind. Dazu kommt, dass in Deutschland immer mehr teure Medikamente verschrieben werden, ohne dadurch einen Nutzen für den Patienten zu erzielen.

Durch immer mehr verschriebene Arzneimittel, die preislich über dem Durchschnitt liegen, werden unnötige Mehrkosten von rund zwei Milliarden Euro pro Jahr verursacht, so das Bremer Zentrum für Sozialpolitik. Mit einer Untersuchung sollten die Unterschiede zwischen den teuren Medikamenten und günstigere Alternativen (Generika) hinsichtlich Nutzen-Kosten-Verhältnis festgestellt werden.

Das Bremer Zentrum für Sozialpolitik kam zum Ergebnis, dass in vielen Fällen patentgeschützte Medikamente keinen zusätzlichen Nutzen für die Patienten aufweisen können. Die Ärzte hielten dennoch an der Praxis fest, ihren Patienten die teuren Medikamente statt den günstigeren Alternativen zu verordnen.

Rund zwei Milliarden Euro pro Jahr an Gesundheitskosten könnten eingespart werden, wenn die Ärzte auf die Generika zurückgreifen würden.

Es mangelt offenbar an Aufklärung und Informationen. Den Ärzten seien in der Regel die teuren Medikamente viel geläufiger als die alternativen Varianten, da das Pharmaunternehmen oft die einzige Informationsquelle darstelle, so der Vorstandsvorsitzender der TK, Jens Baas. Ärzte erhielten in der Regel eine Aufklärung über die neuen und auch teuren Medikamente, jedoch kaum Informationen über die Alternativen.





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