Männer sind weniger krankgeschrieben als Frauen, fehlen aber länger

Arbeitsunfähigkeit-


Männer sind zwar weniger krankgeschrieben als Frauen, fehlen am Arbeitsplatz aber länger. Erkrankte Frauen schleppen sich auch eher in die Firma als ihre männlichen Kollegen.

Krank

Krankschreibungen verursachen Kosten für Gesundheitssystem und Arbeitgeber

Im Jahr 2015 waren täglich 4,1% aller Arbeitnehmer krankgeschrieben

Steigende Gesundheitskosten tauchen als Begründung für Beitragserhöhungen in der Privatkrankenversicherung sowie den höheren Zuschlägen bei den Zusatzbeiträgen der Krankenkassen generell auf. Die genannten Posten sind regelmäßig Behandlungen im Krankenhaus und nicht zuletzt die Kosten für Arzneimittel. Sind Arbeitnehmer krank geschrieben, fallen in der Regel auch Kosten an.

Krankheitsfälle kosten und Arbeitgeber sind davon temporär betroffen, bis bei den gesetzlich Versicherten die Krankenkassen mit der Zahlung von Krankengeld einspringen.

Die DAK-Gesundheit untersuchte in einer Studie, in welchem Verhältnis jeweils Frauen und Männer direkt oder indirekt an den Gesundheitskosten beteiligt sind. Demnach erkranken Frauen öfters als Männer. Allerdings schleppen sich Arbeitnehmerinnen im Krankenstand eher in die Firma als ihre männlichen Arbeitskollegen.

Beim Arbeitgeber flatterte im Jahr 2015 von 54 Prozent der Frauen mindestens eine Krankmeldung ein. Die Männer waren anteilig zu 47,5 Prozent krankgeschrieben. Es gibt lt. dem DAK-Gesundheitsreport jedoch einen markanten Unterschied. Frauen sind zwar öfters aber für eine kürzere Gesamtzeit krankgeschrieben. Demnach kommen Männer auf 12,2 Kranken-Tage pro Jahr und damit im Schnitt um 2 Prozent mehr als ihre Kolleginnen.

Wenn die Gesundheit nicht so mitspielt wie sie sollte, dann finden sich immer noch mehr Frauen am Arbeitsplatz als Männer. Im Jahr 2015 erschienen 60 Prozent der Männer trotz „Unwohlseins“ am Arbeitsplatz. Bei den Frauen waren es mehr als zwei Drittel.

Krankschreibungen erreichten 2015 einen Höchststand

Das Jahr 2015 war zu den Krankmeldungen ein bisheriges Rekord-Jahr. Lt. der DAK-Studie waren täglich 4,1 Prozent aller Erwerbstätigen als krank gemeldet. Die Gründe der Krankschreibungen waren bei Frauen und Männer sehr unterschiedlich. Hauptursache bei den Frauen waren psychische Erkrankungen, bei den Männer überwiegend Herz- und Kreislauferkrankungen.

Ein Grund für die häufigeren Arbeitsausfällen der Frauen ist in den Komplikationen während der Schwangerschaft zu finden. Darüber hinaus erleiden Männer Krebserkrankungen meist im höheren Alter, während bei Frauen diese schwere Erkrankung oft im erwerbsfähigen Alter auftreten.

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