Krankenkassenbeitrag könnte ab 2019 sinken

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Die Aussichten stehen gut, dass ab 2019 für gesetzlich Versicherte tatsächlich finanzielle Entlastungen eintreten. Nach der Rückkehr zur Beitrags-Parität stehen nun auch leichte Absenkungen des Zusatzbeitrages in Aussicht. Damit könnte der Krankenkassenbeitrag sinken.

Gesundheitskarte

Auf gesetzlich Versicherte könnte ab 2019 finanzielle Entlastung zukommen

Absenkung Zusatzbeitrag um 0,1 Punkte möglich

Mit der Wiedereinführung der hälftigen Aufteilung des gesamten Beitrages für die gesetzliche Krankenkasse zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber ab 2019 wäre schon mal der erste Schritt für eine Entlastung der Berufstätigen getan. Ab dem kommenden Jahr übernimmt auch der Arbeitgeber die von den Krankenkassen erhobenen Zusatzbeiträge zu 50 Prozent. Die tatsächliche Entlastung der Arbeitnehmer erfolgt jedoch aufgrund der voraussichtlichen Absenkung des gegenwärtig im Durchschnitt liegenden Zusatzbeitrages von 1 Prozent auf 0,9 Prozent.

Zumindest sehen die Pläne des Bundesgesundheitsministeriums eine Absenkung des Krankenkassen-Zusatzbeitrages ab 2019 vor, sofern der Vorschlag des GKV-Schätzerkreises wie bisher gebilligt wird. Ob dies nun auch tatsächlich der Fall sein wird, werden die gesetzlich Versicherten wie auch in den vergangenen Jahren kurz vor Jahreswechsel erfahren. Die Krankenkassen ziehen die Bekanntgabe ihres erhobenen Zusatzbeitrages im darauffolgenden Jahr fast bis zum Schluss hinaus.

Zumindest sind die Reserven der Krankenkassen kräftig gefüllt und die ersten Gesetzlichen stellten bereits eine Absenkung des Zusatzbeitrages ab dem kommenden Jahr in Aussicht. Der GKV-Schätzerkreis kommt nach seinen Einschätzungen zumindest zum Ergebnis, dass eine leichte Absenkung angemessen sei.

Tipp! Die Spanne der Zusatzbeiträge bei den verschiedenen Krankenkassen bewegt sich derzeit zwischen 0 und 1,7 Prozent. Für gesetzlich Versicherte bleibt trotz der hälftigen Aufteilung des Zusatzbeitrages ein großes Einsparpotenzial.


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