Krankenkassen 2017: Alle verlangen Zusatzbeitrag

Krankenkassenbeiträge-


Mit dem Jahr 2017 haben sich die letzten Krankenkassen ohne erhobenen Zusatzbeitrag verabschiedet. Ab sofort verlangt jede gesetzliche Krankenversicherung einen zusätzlichen Beitrag. Die Mehrheit der Krankenkassenmitglieder bleibt im Jahr 2017 von steigenden Beiträgen jedoch verschont. Wohl nur ein „einmaliger Effekt“ aufgrund der anstehenden Bundestagswahl.

Kassenbeiträge 2017 zwischen 14,6 und 16,4 Prozent

Gesundheitskosten
Großzügige Subvention aus dem Gesundheitsfonds

Das Jahr 2017 wird für rund ein Viertel aller Kassenmitglieder teurer werden. Von insgesamt 113 gesetzliche Krankenversicherungen (GKV) werden 27 Kassen die Beiträge anheben, so eine Auswertung von Welt aus den Zahlen des GKV-Spitzenverbandes. Der noch im vergangenen Jahr verbliebene Rest weniger Krankenkassen ohne erhobenen Zusatzbeitrag ist verschwunden. Ab 2017 werden ausnahmslos alle Kassen zum Regelsatz einen zusätzlichen Beitrag fordern.

Den niedrigsten Gesamt-Beitragssatz verlangen die Metzinger BKK und AOK Sachsen-Anhalt mit 14,6 Prozent. Den höchsten Kassenbeitrag von 16,4 Prozent müssen die Mitglieder der BKK Vital berappen.

Immerhin bleiben die Kosten für die Mitglieder der großen und bundesweit tätigen Krankenkassen wie DAK Gesundheit, Techniker Krankenkasse und Barmer stabil.

Dass die Mehrheit in diesem Jahr mit einem „blauen Auge“ davonkommt, liege lt. Welt am Wahljahr 2017. Die Politik verteilte aus Mitteln des Gesundheitsfonds an die Krankenkassen „großzügig“ 1,5 Milliarden Euro zusätzlich. Für die Versicherten sei dies erfreulich, aber damit handelte es sich lediglich um einen einmaligen Effekt, so Doris Pfeiffer, Vorsitzende des GKV-Spitzenverbandes zur Zeitung.

Auf die Kassen kommen aufgrund der Reformen im vergangenen Jahr wesentliche Mehrbelastungen zu. Daher sei nach 2017 mit deutlich höheren Kassenbeiträgen zu rechnen.

Tipp: Leistungen und Beiträge Krankenkassen vergleichen.


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