GKV 1. Quartal 2019 im Minus – Kein Grund für „Panik“

Gesundheitskosten –


In den ersten drei Monaten im Jahr 2019 fuhren die gesetzlichen Krankenkassen ein Defizit ein. Das erste seit einigen Jahren. Grund für „Panik“ besteht jedoch nicht, denn dieses Minus ist politisch „eingefädelt“.

Gesundheitsfonds auf gut 20 Milliarden Euro aufgebläht

Krankenkassen
Minus bei der GKV mit Ansage

Die „fetten Jahre“ scheinen nun auch für die gesetzlichen Krankenversicherer (GKV) vorbei zu sein. Nachdem Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) nun nicht mehr von „überraschenden Mehreinnahmen“ ausgeht, haben die Krankenkassen nun damit begonnen, die angesammelten Reserven anzuzapfen. Im ersten Quartal 2019 fuhren die Krankenkassen ein Minus von 112 Millionen Euro ein, so die Frankfurter Allgemeine Zeitung (Donnerstag). Demnach stiegen die Ausgaben an, während der Gesundheitsfonds mit seinen Zuweisungen der Gelder zurückhaltender wurde. Das im Jahresvergleich erreichte Plus von 416 Millionen Euro (Quartal 1, 2018) ist damit allerdings längst noch nicht kompensiert.

Grund für drastische Maßnahmen? Eigentlich nicht, denn das Defizit ist quasi politisches Programm, um damit den im Jahr 2018 auf über 20 Milliarden Euro aufgeblasenen Gesundheitsfonds wieder zu schrumpfen. Eigentlich wären „nur“ 5 Milliarden Euro notwendig gewesen.

Ein Minus im gesamten Jahr 2019 käme auch deshalb nicht überraschend, weil der Schätzerkreis der Deutschen Bundesbank aufgrund des politisch gesteuerten Abbaus des Gesundheitsfonds von einem quasi automatischen Defizit ausgeht.

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