Gesundheitsausgaben im Jahr 2014 auf 328 Mrd. Euro angestiegen

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Im Jahr 2014 wurden in der Bundesrepublik für das Gesundheitswesen insgesamt 328 Milliarden Euro ausgegeben. Ein Anstieg um 4,2 Prozent, bzw. 13,3 Milliarden Euro gegenüber dem Vorjahr.

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Stets steigende Gesundheitsausgaben werden die Beiträge noch weiter in die Höhe treiben

Krankenkassen leisteten fast die Hälfte aller Gesundheitsausgaben

Für jeden Bewohner der Bundesrepublik fielen im Jahr 2014 im Durchschnitt 4.050 Euro Gesundheitskosten an, so das Statistische Bundesamt (Destatis) am Dienstag. Ein Jahr zuvor lag der „Pro-Kopf-Kostenanteil“ bei 3.902 Euro.

Damit machten die Gesundheitsausgaben im Jahr 2014 11,2 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) aus. Die meisten Ausgaben leisteten die gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) mit 191,8 Milliarden Euro. Ein Anstieg um 5,6 Prozent, bzw. 10,1 Milliarden Euro innerhalb eines Jahres. Der Anteil privater Organisationen und privater Haushalte sank um 0,3 Prozentpunkte auf 13,2 Prozent. Die Ausgaben für diese Gruppe summierten sich auf 43,2 Milliarden Euro und lagen damit rund 600 Millionen Euro (+1,5%) höher als im Vorjahr.

Die anteiligen Ausgaben der privaten Krankenversicherungen (PKV) sanken im Jahr 2014 um -0,3 Prozentpunkte auf 8,9 Prozent. Die Privatversicherer leisteten 29,3 Milliarden Euro als Gesundheitsausgaben (+200 Millionen Euro gegenüber 2013).

Der Löwenanteil aller Ausgaben entfiel im Jahr 2014 auf den ambulanten Bereich. Die Gesundheitsausgaben summierten sich in dieser Sparte auf 163,5 Milliarden Euro und umfassten mit 49,8 Prozent annähernd die Hälfte der Gesamtausgaben. Auf den stationären und teilstationären Sektor entfielen 37,6 Prozent der gesamten Gesundheitsausgaben.

Am meisten stiegen die Kosten für ambulante Pflegeeinrichtungen an. Im Jahr 2014 lagen die Ausgaben (13,3 Mrd. Euro) für den ambulanten Pflegesektor um 7,8 Prozent höher als ein Jahr zuvor.





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