Corona-Folgen – Insolvente Krankenhäuser & unterversorgte Ärzte

Corona-Politik –


Krankenhäuser und Arztpraxen haben die definierte Corona-Pandemie durchaus zu spüren bekommen. Von einer Überlastung kann jedoch keine Rede sein. Vielmehr sanken die Umsätze, während Patienten in Angst zuhause blieben und viele von ihnen nun mit schweren Folgen der aufgeschobenen Vorsorgeuntersuchungen zu kämpfen haben.

Krankenhauskosten

Verwaiste Flure der eingerichteten Corona-Intensivstationen

Viele Krankenhäuser vor Insolvenz und Ärzte „unterversorgt“

Die sog. Corona-Pandemie ist auch an den Krankenhäusern und Arztpraxen (eigentlich naturgemäß) nicht spurlos vorüber gegangen. Vielen Krankenhäusern wurden Intensivstationen zur Bewältigung der eintreffenden „Flut“ von Covid-Erkrankten eingerichtet und wichtige Operationen und Vorsorgemaßnahmen wurden aufgeschoben. Zu keinem Zeitpunkt jedoch war die Anzahl der Intensivbetten auch nur annähernd ausgelastet und inzwischen ist der Anteil der Krebserkrankungen im fortgeschrittenen Stadium deutlich angestiegen. Ein Resultat der aufgeschobenen Präventivmaßnahmen. So ganz nebenbei stehen rund 10 Prozent der Krankenhäuser kurz vor der Insolvenz.

Für Ärzte kam mit dem Aufkommen der erklärten Corona-Pandemie eine Zeit der Entspannung. Die im Bundesgebiet niedergelassenen Ärzte rechnen in diesem Jahr unterm Strich mit deutlichen Umsatzrückgängen, so Focus nach einer Umfrage bei den kassenärztlichen Vereinigungen. In den Monaten Januar bis März sanken z.B. die Einnahmen der Ärzte im Umfeld Hamburg um fünf Prozent. Während des zweiten Quartals sank demnach die Zahl der Patienten in Niedersachsen um 12 Prozent ab. Ähnliche Größenordnungen auch in Westfalen-Lippe und sogar um 15 Prozent in Schleswig-Holstein. Grund sei die Angst vieler (potentieller) Patienten vor einer möglichen Erkrankung mit Covid-19 aufgrund eines Arztbesuches.

Allerdings kommen die betroffenen Ärzte voraussichtlich mit einem blauen Auge davon. Bei hohen Umsatzeinbußen stehen den Arztpraxen Ausgleichszahlungen zu. Diese werden von den Krankenkassen entrichtet. Ob Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (SPD) diesen Posten bereits in seiner angekündigten Anhebung der Kassenbeiträge aufgrund „Corona“ schon mit einbezog, steht noch offen.

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