Bürokratie der gesetzlichen Krankenkassen verschlingt Milliarden

Verwaltungskosten Krankenkassen-


Bürokratie der gesetzlichen Krankenkassen verschlingt Milliarden Summen. Vierfach höhere Bürokratiekosten bei den gesetzl. Krankenversicherern als in der Industrie. Enorme Einsparungen in Milliardenhöhe wären bei den Mitgliedsbeiträgen alleine durch Strukturverschlankung möglich.

Mehr Verwaltungskosten als Gesundheitskosten?

Dass mit sog. öffentlichen Gelder meist etwas unbedachter als in der Privatwirtschaft umgegangen wird, hat sich in vielen Fällen bereits bestätigt. Deshalb sollte es eigentlich nicht verwundern, dass die Kosten für das Gesundheitswesen höher „als gedacht“ sind.

Viermal so hoch wie in der Industrie sind im Gesundheitswesen alleine die Verwaltungskosten.
Das Handelsblatt (31.12.11) veröffentlichte Zahlen und Fakten zu den bürokratischen Abläufen bei den gesetzlichen Krankenversicherungen.

Die Verwaltung verursachte 2010 rund 23 Prozent der gesamten Ausgaben. Anteilig zu den Gesamtausgaben in Höhe von 176 Milliarden Euro, betrug der finanzielle Aufwand für die Bürokratie 2010 rund 40 Milliarden Euro. Im Vergleich kommt die Industrie mit 6,1 Prozent finanziellen Verwaltungsaufwand aus.

Verwaltungskosten der gesetzlichen Krankenkassen viel höher als nötig
Krankenkassenvergleich
Immense Verwaltungskosten
Bild: Thorben Wengert / pixelio.de

Laut Studie der Unternehmensberatung A.T. Kearney könnte sich der Beitragssatz in der gesetzlichen Krankenversicherung auf 14,2 Prozent (statt 15,5 Prozent) senken lassen, wenn die Verwaltung lediglich schlankere Strukturen vorweisen würde.

Die Bürokratie der gesetzlichen Versicherer verlässt darüber hinaus die internen Strukturen und überträgt sich u.a. auf die Arztpraxen, Apotheken und Krankenhäuser. Die offiziellen Verwaltungsausgaben sind mit 9,5 Milliarden Euro beziffert, dennoch kämen durch die übertragene Bürokratie weitere 18 Milliarden Euro hinzu.

Als Kostentreiber zählen auch die aufwändigen Abrechnungsverfahren bei niedergelassenen Ärzten, sowie der Aufwand für die einzubringenden Praxisgebühren. Ärzte in Krankenhäusern seien während der Gesamtarbeitszeit mit insg. 37 Prozent alleine durch Verwaltungsaufgaben beschäftigt.

Bisherige Gesundheitsreformen haben das Gesundheitswesen mit einer nicht mehr „angemessen beherrschbarer Komplexität“ ausgeweitet. Alleine darin sehen die Berater ein Einsparpotenzial von 13 Milliarden Euro.

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