Anti-Corona-Aktionen werden Kassenbeiträge in die Höhe treiben

Pharmapolitik –


Gesetzlich Krankenversicherte werden mit empfindlichen steigenden Beiträgen rechnen müssen. Der einst mit gut 20 Milliarden Euro gefüllte Gesundheitstopf scheint aufgebraucht und die Kassen stehen gemäß Schilderungen vor Liquiditätsproblemen.

Pleite

Mehrere Krankenkassen stehen scheinbar wegen Anti-Corona-Aktionen vor der Pleite

Ein „Rettungsschirm“ für das Gesundheitswesen sei notwendig

Die Beiträge für die gesetzliche Krankenkasse werden voraussichtlich deutlich ansteigen. Dies lässt sich bereits an den immer öfter verlautbarten vermeintlichen finanziellen Problemen der Krankenkassen deutlich ablesen. Die „Corona-Krise“ und die darauf erfolgten Maßnahmen bieten nun ausreichend Substanz, um eine gewollte Krankenbeitragsanhebung politisch zu begründen. So meldete Handelsblatt (Freitag) ein rasches Dahinschmelzen der einst hohen Rücklagen bis hin zu finanziellen Problemen der gesetzlichen Versicherer. Das finanzielle Polster sei bereits fast aufgebraucht.

Noch vor rund einem Jahr betrugen die Rücklagen der Krankenkassen mehr als 20 Milliarden Euro. Im Januar 2020 standen in den Büchern des Gesundheitsfonds nur noch 10 Milliarden Euro. Diese Richtung werde mit ziemlicher Sicherheit beibehalten. Letztendlich wirke sich die nun angespannte Lage in Konjunktur und Arbeitsmarkt auch auf die Beitragssumme zugunsten der Krankenkassen aus. Einige Krankenkassen „steuern in der Coronakriese auf akute Liquiditätsprobleme zu“, so Handelsblatt unter Berufung auf einen „ranghohen Krankenkassenfunktionär“. Dieser sehe mehrere Kassen „an der Abbruchkante“ stehen.

Es soll nun ein Krisengespräch folgen zwischen Bankkaufmann und Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sowie der Chefin des GKV-Spitzenverbandes Doris Pfeiffer. Im Vorfeld dieser Gespräche solle so wenig wie möglich an die Öffentlichkeit herangetragen werden. Eine offizielle Bestätigung des geplanten Treffens gebe das Bundesgesundheitsministerium demnach nicht.

Den nun einbrechenden Einnahmen stehen stets höhere Ausgaben gegenüber. Der Finanzbedarf für 2022 wurde bereits im vergangenen Jahr auf bis zu 40 Milliarden Euro geschätzt. Damit wären Mehreinnahmen auch ohne den kontraproduktiven Einflüssen der „Anti-Corona-Maßnahmen“ notwendig. Der zu erwartende einbrechende Arbeitsmarkt dürfte sein Übriges beisteuern. Handelsblatt zitiert den AOK-Bundeschef, der bereits im März von einem „umfassenden Rettungsschirm für das deutsche Gesundheitswesen“ sprach.

Beanspruchte Mehrausgaben und gleichzeitig schrumpfende Einnahmen. Es bleibt somit nur die Konsequenz von Beitragserhöhungen, sofern die „selbsterfüllten“ Ansprüche seitens der kostenintensiven „Medizinversorger“ von der Politik hofiert bleiben. Zwischen Spahn und Pfeiffer dürfte es sich im „inoffiziellen Gespräch“ lediglich um die Höhe der gewünschten Summe handeln.

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