Ab 2019 könnten Rentner einfacher zur Privat Krankenversicherung wechseln

Krankenversicherungen Rentner –


Ab dem 01. Januar 2019 steht Rentnern wieder der Weg offen, durch die Befreiung von der Versicherungspflicht bei einer Krankenkasse zu einer Privat Krankenversicherung zu wechseln.

Rentner auf Bank

Einfacherer Wechsel von Krankenkasse zur Privat Krankenversicherung für Rentner

Wechsel zur PKV für Rentner mit bestehendem Beihilfeanspruch

Für Rentner mit einem Anspruch auf Beihilfe steht ab dem 01. Januar 2019 wieder der Weg frei, von der gesetzlichen Krankenkasse in die Privat Krankenversicherung zu wechseln. Das entsprechende Gesetz zur Änderung des GKV-Versichertenentlastungsgesetzes wurde bereits verabschiedet. Nachdem das Bundessozialgericht (BSG) Ende April 2016 die Entscheidung traf, die Befreiungsmöglichkeit von der Versicherungspflicht auszuschließen, wenn unmittelbar vor dem Renteneintritt eine Versicherungspflicht aus anderen Gründen bestand, wurde eine entsprechende Neuregelung auf den Weg gebracht. In zahlreichen Fällen schlossen Betroffene als Vorsorge eine Anwartschaftsversicherung für den Wechsel in die Private Krankenversicherung ab. Aber diese waren nach dem Urteil des BSG nicht mehr aktivierbar, so der Hinweis des Verbandes der Privaten Krankenversicherung (PKV).

Mit der Wirksamkeit ab dem 01. Januar 2019 können sich alle Rentner bzw. Antragsteller für eine Rente von der Versicherungspflicht in der Krankenversicherung der Rentner befreien lassen, wenn über dem Ehegatten oder Lebenspartner ein Beihilfeanspruch besteht. Das gilt auch, wenn der Rentner unmittelbar vor dem Eintritt ins Rentenalter versicherungspflichtig beschäftigt war.

Nicht vorschnell handeln

Der PKV weist darauf hin, dass der Antrag auf Befreiung von der Versicherungspflicht nicht vor dem 01. Januar 2019 gestellt werden sollte, wenn bereits ein Antrag auf Rente eingereicht wurde. Der Antragsteller riskiere ansonsten die Entscheidung nach derzeit in Geltung gebrachtes Recht. Dies könnte die Ablehnung des Befreiungsantrags zur Folge haben.

Dennoch muss der Antrag auf Befreiung von der Versicherungspflicht binnen drei Monaten nach Beginn der Versicherungspflicht bei der Krankenkasse gestellt werden.

Für den Fall eines von der Krankenkasse bereits abgelehnten Antrags, gemäß dem Urteil des Bundessozialgerichts, rät der PKV die Prüfung der Bestandskraft. Insbesondere wenn es an einer Rechtsmittelbelehrung fehlen sollte, ist ggfs. noch ein Widerspruch gegen diesen Bescheid möglich. Die Krankenkassen sind dazu verpflichtet, ihre Entscheidung zum Widerspruch der Rechtslage zugrunde zu legen, die zum Zeitpunkt des Widerspruchs Geltung hatte.

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