Lücken der gesetzlichen Pflegeversicherung effektiv schliessen

Pflegeversicherungen – Axa-

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Höhere Lebenserwartung birgt das Risiko von vermehrten Pflegefällen

Die deutsche Bevölkerung wird immer älter. Die Lebenserwartung von Frauen und Männern steigt stetig an und hat annähernd das Doppelte wie noch vor gut 100 Jahren erreicht.

Gesündere Ernährung, bessere Hygiene und die fortschreitend modernere medizinische Versorgung sind ausschlaggebende Gründe für das Erreichen des höheren Alters.

Für die Gesellschaft und den einzelnen Familien eine sehr positive Entwicklung. Dennoch sind durch die höhere Lebenserwartungen auch Konsequenzen zu ziehen. Die Bundesregierung erwägt auf Grund der Berechnungen der Wirtschaftsweisen ein höheres Renteneintrittsalter im Bereich von 69 Jahren, da der einstige Generationsvertrag in seiner ursprünglichen Art nicht mehr funktionieren kann.

In Deutschland verschiebt sich das Durchschnittsalter immer weiter gen ältere Menschen. Weniger junge Leute (Rentenzahler) und immer mehr ältere Leute (Rentenbezug).

Die höhere Lebenserwartung bringt im hohen Alter auch Risiken mit sich

Obwohl die durchschnittliche Lebenserwartung im Bundesgebiet immer weiter ansteigt, bedeutet das nicht automatisch ein langes Leben in fortwährend bester Gesundheit.

Typische Krankheiten und Gebrechen die vor allem im hohen Alter eintreten (z.B. Demenz, Diabetes) nehmen verstärkt zu. Die durchschnittliche Lebenserwartung in Deutschland liegt inzwischen schon bei über 80 Jahren.

Das Risiko z.B. an Demenz zu erkranken liegt für 80-84-Jährige bei knapp über 13% und für 85-89-Jährigen bei knapp 24%, also schon fast jeder Vierte in diesem hohen Alter (Info-Quelle).

Fortschreitende Demenz kann zu einer Pflegebedürftigkeit führen. lt. dem Bundesministerium für Gesundheit (07/2009) sind in Deutschland inzwischen schon ca. 2,25 Mio. Menschen pflegebedürftig.

Gesetzliche Pflegeversicherung – Jüngste Sozialversicherung

Die gesetzliche Pflegeversicherung wurde 1995 in Deutschland als weiterer Bestandteil der Sozialversicherung eingeführt, neben der gesetzlichen Renten-, Unfall-, Arbeitslosen- und Krankenversicherung.

Seit der im Jahr 2008 durchgeführten Reform der gesetzlichen Pflegeversicherung steht auch ein Leistungsanspruch der sog. Pflegestufe 0 zu. Weitere Änderungen, bzw. Verbesserungen der reformierten gesetzl. Pflegeversicherung betrafen u.a. die ambulante Versorgung, verbesserte Pflegequalität und die Einführung einer Pflegezeit für Beschäftigte damit sich diese um pflegebedürftige Angehörige kümmern können.

Die andere Seite der Medaille sind erhöhte Beiträge zur gesetzlichen Pflegeversicherung, sowie die erhöhten Abgaben von Arbeitnehmern ohne Kinder. Wer die eingeführte Pflegezeit in Anspruch nimmt, muß mit einem entsprechenden Verdienstausfall rechnen.

Pflegebedürftigkeit in 4 Kategorien – Pflegestufe 0 bis 3

Damit der Bedarf an fremder Hilfe sowie den erforderlichen finanziellen Mitteln (einigermaßen) eingeschätzt und auch eingegrenzt werden kann, sind die sog. Pflegestufen eingeführt worden.

Die Einteilung reicht von Pflegestufe 0 bis zur Pflegestufe 3 und ist weitgehend an der Schwere der Pflegebedürftigkeit gekoppelt.

  • Pflegestufe 0 – Eingeschränkte Kompetenz im alltäglichen Leben
  • Pflegestufe 1 – Erhebliche Pflegebedürftigkeit der betroffenen Person
  • Pflegestufe 2 – Schwere Pflegebedürftigkeit der betroffenen Person
  • Pflegestufe 3 – Schwerste Pflegebedürftigkeit der betroffenen Person

In Deutschland werden fast ein Drittel der Pflegebedürftigen in Pflegeheimen betreut. Die Versorgung aller Pflegebedürftigen findet lt. Pflegestatistik 2007, Statistisches Bundesamt, zu 68% zuhause statt.

Die Pflege erfolgt dabei zu ungefähr zwei Drittel durch Angehörige. Für das weitere Drittel der Pflegebedürftigen in Privathaushalten kümmern sich ambulante Pflegedienste in Teilbereichen oder auch im vollen Umfang.

Das Unterstützen, bzw. Pflegen von Bedürftigen bringt teilweise erheblichen Aufwand und Kosten mit sich. Die gesetzliche Pflegeversicherung leistet je nach vorhandener Pflegestufe mit einer definierten Satzung finanzielle Hilfen. Darunter fallen u.a. Leistungen für die häusliche Pflege, Aufwendungen für eine Pflegevertretung, sowie die vollstationäre Pflege.

Stellt man jedoch die tatsächlich anfallenden Pflegekosten den Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung gegenüber, können weite Versorgungslücken auftreten. Die Differenzbeträge zum tatsächlichen Pflegeaufwand müssen aus eigener Tasche bezahlt werden.

Die Krankenkassen übernehmen die Behandlungspflege wie Zahlungen für Körperpflege und Medikamte erst dann, wenn eine Pflege mit stationären Aufenthalt im Krankenhaus vermieden wird.
Die Verordnung durch einen Arzt, sowie die Genehmigung der Krankenkasse sind gegebene Voraussetzungen.

Stationäre Pflege öffnet große Lücken der gesetzlichen Pflegeversicherung

Ein beispielhafter Härtefall der Pflegestufe 3 mit stationärer Pflege wird von der gesetzlichen Pflegeversicherung mit bis zu 1.510,- Euro (bei besonderen Härtefällen bis zu 1.825,- Euro) durch monatliche Sachleistungen bezahlt (lt. Ministerium für Gesundheit 07/2009).

Dem können allerdings durch stationäre Pflegekosten, Unterkunft und Verpflegung, sowie Pflege-Hilfsmittel weitaus höhere Pflegeaufwendungen gegenüber stehen.

Im Verhältnis leistet die gesetzliche Pflegeversicherung nur ca. 40% der tatsächlich anfallenden Pflegekosten im Pflegeheim, der „Rest“ muß aus dem eigenen Vermögen, bzw. durch die Rentenbezüge bezahlt werden.

Monatliche Beträge zur vollständigen Deckung der Pflegekosten weit über 1.000,- Euro sind durchaus realistisch.

Die Private Pflegeversicherung kann drohende Versorgungslücke schließen

Die Zahlen und Fakten zur erhöhten Lebenserwartung, zu den Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung und den zu erwartenden Kosten für den tatsächlichen Pflegeaufwand sprechen eine klare Sprache.

Wer im hohen Alter auf eine stationäre Pflege angewiesen ist, kann damit rechnen z.B. einen erheblichen Anteil der Rente für die Pflegekosten aufzuwenden. Der Trend zu immer höheren Pflegekosten bei gleichzeitig niedrigeren Rentenbezügen (Inflation und „Nullrunden“) ist fast schon vorprogrammiert.

Die drohende Lücke zu den Pflegekosten kann durch eine private Pflegeversicherung geschlossen werden. Wie bei anderen Vorsorgeversicherungen ebenfalls, wirkt sich ein Versicherungs-Start im jungen Alter Kosten senkend zu den Versicherungsbeiträgen aus.

Private Pflegeversicherung der Axa Versicherungen – Flex und FamilyFit
Axa Pflegeversicherungen

Pflegevorsorge Flex und FamilyFit nennt Axa Versicherungen ihre private Pflegeversicherungen. Die Versicherungs-Variante Pflegevorsorge Flex ist eine transparente Pflegeversicherung mit wählbaren Leistungsstufen zu den Pflegestufen 1 bis 3.

Dem Versicherungsnehmer steht es offen, sich für nur eine Pflegestufe zu entscheiden oder eine Kombination aus den Pflegestufen zu bilden. Optionale Bausteine wie ein individuelles monatliches Pflegegeld mit 100% Auszahlung im Leistungsfall sind zum Grundtarif Pflegevorsorge Flex hinzufügbar.

Die monatlichen Zahlungen zum Pflegegeld können zwischen 100,- Euro und max. 4.500,- Euro für die Pflegestufe 2 und Pflegestufe 3, sowie max. 2.250,- Euro für die Pflegestufe 1 ausgewählt werden. Axa Pflegevorsorge Flex als Pflegeversicherung für die Absicherung in jedem Alter.

Die gesamte Familie mit Pflegevorsorge FamilyFit absichern

Das soziale Umfeld der Familie in Deutschland wird meist unterschätzt. Der familiäre Zusammenhalt hat nach wie vor auch in Deutschland ein sehr hohes Gewicht.

Die ständig höhere Lebenserwartung ermöglichen Familien für längere Zeit in mehreren Generationen zusammen zu leben. Opa und Oma kümmern sich um Enkel, Tochter oder Sohn kümmert sich um ein pflegebedürtiges Elternteil.

Ein Familienbild, das immer selbstverständlicher werden wird. Die Axa Versicherung bietet mit der Pflegevorsorge FamilyFit eine speziell für die gesamte Familie angepasste Pflegeversicherung an.

Jedes versicherte Familienmitglied kann ein monatliches Pflegegeld zwischen 500,- und 2.250 Euro vereinbaren. Unabhängig von der Pflegestufe zahlt Axa das vereinbarte Pflegegeld in vollständiger Höhe aus. Sogar beitragsfrei können Kinder unter 15 Jahren ein monatliches Pflegegeld in Höhe von 500,- Euro erhalten.

Ab der Pflegestufe 1 entfällt die Beitragszahlung wenn die versicherte Person zu einem Pflegefall werden sollte.

Individuell: Pflegeversicherung mit wählbaren Leistungsstufen

Ob als Single oder als ganze Familie, der monatliche Beitrag zu den Axa Pflegeversicherungen Pflegevorsorge Flex und FamilyFit kann durch freie Wahl der Basis-Leistungen, die Höhe des gewünschten Pflegegeldes, sowie die Zusammensetzung der abgesicherten Pflegestufen individuell bestimmt werden.

Ein junges Beitrittsalter zur privaten Pflegeversicherung senkt die Kosten der monatlichen Beiträge. Axa stellt einen komfortablen Rechner zur Berechung der Beitragskosten Pflegevorsorge zur Verfügung.

Mehr Infos – Zur Axa Versicherungen Axa



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