Schleppende Akzeptanz Corona-Warn-App – Alternative Transponder?

Covid-Politik –


Die Corona-Warn-App findet nur schleppend Akzeptanz. Allerdings steigt die Zahl der aktiv genutzten Warn-App auf den Smartphones mit dem Anhalten der durch Corona begründeten Lockdowns an. Alternativ könnten auch mitgeführte Transponder den Zweck erfüllen.

Corona-App

Der durchschlagende Erfolg der Warn-App blieb bisher aus

Rund 33 Mio. hätten bereits Corona-Warn-App installiert

Bezöge man die permanenten Verlängerungen der verordneten Lockdowns auf die Verbreitung der teuren Corona-Warn-App, wäre diese Strategie durchaus ein Erfolg. Immer mehr Menschen im Bundesgebiet laden sich die Corona-Warn-App herunter und dies mit steigender Tendenz zur „andauernden Pandemie“, so das ausgearbeitete Ergebnis einer Umfrage des Digitalverbandes Bitkom. Demnach haben 32 Prozent der Bundesbewohner ab einem Alter von 16 Jahren diese Warn-App inzwischen auf einem Endgerät installiert. Bald nachholen wollten dies weitere 17 Prozent der Befragten. Hochgerechnet ergäben sich im Bundesgebiet rund 33 Millionen Nutzer dieser Corona-Warn-App. Im Juli vergangenen Jahres lag die Zahl noch bei 28 Millionen.

Im Laufe des Betriebes der Warn-App haben lt. Bitkom-Präsident Achim Berg bisher über 230.000 Menschen mit einem positiven PCR-Test andere Nutzer auf dessen Risikokontakt hingewiesen. Daher seien anhand dieser Warnungen Infektionsketten unterbrochen und Menschenleben gerettet worden. „Das ist ein großartiger Erfolg der App“, so Berg. „In der Pandemie sollten wir uns alle in der Pflicht fühlen, die Corona-Warn-App zu installieren und aktiv einzusetzen“, so der Bitkom-Präsident. Der Selbstschutz werde anhand dieser App verbessert. Ein jeder Nutzer könne für die Gesundheit seiner Mitmenschen einen wichtigen Beitrag leisten.

Allerdings sei die Umsetzung der Warn-Funktion noch zu zögerlich. Lediglich 62 Prozent der als infiziert geltenden App-Nutzer wollten ein positives Ergebnis über die App melden. Ein Drittel (33 %) gab ungeniert zu, andere App-Nutzer trotz der beibehaltenen Anonymität nicht warnen zu wollen. Der hauptsächliche Grund, die Sorge um den Datenschutz, werde von 69 Prozent angegeben. Für den Bitkom-Präsidenten ist die Sachlage klar. Es handelte sich um eine verbreitete „Verängstigung rund um den Datenschutz“ bis hin zu einer „zutiefsten Verunsicherung“. Dabei sei der Datenschutz im Bundesgebiet weltweit eines der höchsten und die Corona-Warn-App gehe sogar noch weit drüber hinaus. Mehr Datenschutz sei nicht möglich.

„Fussfessel Light“-Version als gewünschte Alternative

Fast ein Fünftel (19 %) wolle die App nicht installieren, obwohl ein geeignetes Smartphone parat stünde. Ebenfalls ein Fünftel (20 %) nutzten gar kein Smartphone. Rund ein Viertel (26 %) der Smartphone-Besitzer, welche die App nicht installieren wollen, fürchte Spionageaktivitäten seitens der Regierung. Allerdings sei mit 47 Prozent fast die Hälfte der Bundesbewohner, die entweder kein Smartphone nutzen oder nicht über die technischen Voraussetzungen verfügen, sich einen Transponder zuzulegen und diesen als „eine Art Schlüsselanhänger“ mitzuführen. Dieser sende Signale und erfülle den gleichen Zweck wie die App. Derartige „Transponder können eine sinnvolle Ergänzung der App sein, gerade für Menschen ohne Smartphone“, so Berg. Dies sei für die Kontaktnachverfolgung in Schulen und Pflegeeinrichtungen, bei künftigen Veranstaltungen und auch in Unternehmen sinnvoll.

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