Verbraucherschützer wollen Telekom-Drosselpläne vor Gericht ausfechten

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Der Deutschen Telekom droht wegen ihrer Drosselungs-Pläne ein Gerichtsverfahren aufgrund einer Klage von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Diese verlangt auf den Verzicht der starken Geschwindigkeitsreduzierung.

Internetrecht

Der Drossel-Fall der Deutschen Telekom landet offenbar vor Gericht

Reduzierung auf 2 Mbit/s scheinen noch immer zu „drastisch“ zu sein

Das Gezerre um die Telekom-Pläne, den Datenverkehr für Vielsurfer zu schmälern und nur gegen einen Aufpreis wieder voll zu öffnen, landet offenbar vor der Justiz. Verbraucherschützer wollen klagen.

Mit dem Entgegenkommen der Deutschen Telekom, die ursprünglich geplante Drosselung der Internetverbindung abzumildern, gibt sich die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen nicht zufrieden.

Vielsurfer sollen zwar nach der derzeitigen Variante von der Telekom auf 2Mbit/s statt auf anfänglich 384 kBit/s abgebremst werden, doch es bestehe eine „Wiederholungsgefahr“, so der Sprecher der Verbraucherzentrale. Lt. dem Nachrichtenmagazin FOCUS (Sonntag) verlangen die Verbraucherschützer den Verzicht auf „drastische Geschwindigkeitsdrosselungen“.

Nun soll eine Klage gegen die Deutsche Telekom angestrebt werden, nachdem der Konzern eine Unterzeichnung der von der Verbraucherzentrale zugesandten Unterlassungserklärung verweigerte.

Anfang Juni hatten auch das Kartellamt und die Bundesnetzagentur „besonderes Interesse“ zur den Plänen der Deutschen Telekom verkündet. Diese wollte prüfen, ob es ein Verstoß gegen die Wettbewerbsregeln vorlege, da der Daten-Volumenzähler für die eigenen Angebote (insbesondere TV via Entertain) nicht gelten solle.

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