IW prangert schleppenden Ausbau Breitband-Internet an

Breitband-Internet –


Der Ausbau der Breitbandanschlüsse müsse dringend vorangetrieben werden. IW Köln sieht aufgrund der schleppenden Entwicklung den deutschen Wirtschaftsstandort alt gefährdet. Die Politik müsse in die Sprünge kommen.

Eselsgespann

Fürs Mithalten bei Industrie 4.0 müsste beim Internet dringend umgesattelt werden

Bundesrepublik kann mit Dänemark und Schweden nicht mithalten

Die deutschen Unternehmen sind zu langsam im Internet unterwegs. Während nun im Rahmen des Klimaschutzes ein Tempolimit auf deutsche Autobahnen gefordert wird, herrscht bei den Unternehmen auf der Datenautobahn scheinbar eine Dauer-Drosselung vor. Nur 51 Prozent aller deutschen Firmen mit mehr als 10 Mitarbeitern sind lt. Destatis beim Datenaustausch über das Internet mit hoher Geschwindigkeit unterwegs. Somit nutzt nur rund die Hälfte der Unternehmen einen Breitbandanschluss mit 30 Megabit pro Sekunde oder mehr. Für Barbara Engels, Ökonomin beim Institut der deutschen Wirtschaft e.V. Köln (IW), sind das angesichts des wichtigen Wettbewerbsfaktors in Zeiten der Industrie 4.0 alarmierende Zahlen.

Zwar gelte das Bundesgebiet nach wie vor als ein starker Wirtschaftsstandort, aber im Sektor Internetanschluss lande die Bundesrepublik im europäischen Vergleich nur im Mittelfeld. Immerhin stieg der Anteil der deutschen Unternehmen mit einer schnellen Internetverbindung zuletzt um 9 Prozent an, aber dies sei noch immer viel zu wenig. Mit den “führenden Nationen” wie Dänemark und Schweden könne der deutsche Standort noch längst nicht mithalten.

Engels sieht den deutschen Wirtschaftsstandort als gefährdet. Die Politik reagiere trotz ihrer Willensbekundungen lediglich zögerlich. Unterm Strich schreite der Ausbau der Breitbandanschlüsse trotz “aller mahnenden Worte von Ökonomen, Forschern und Unternehmen” viel zu schleppend voran.

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